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Bestimmungshilfe gesucht - silbrig glänzendes Mineral?

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giantcrystal:
Hallo aus Mittelfranken

Ich halte das für einen sehr harten Ortstein, also eine Ausfällung von Eisenoxid / Hydroxid im Sand. Der kann locker - mulmig sein oder auch sehr hart und kompakt, wie hier

Glück Auf

Thomas

Downforce:
Mich irritiert dieser silbrige Glanz sowie die Reaktion meines MetallDetektor sowie der Tatsache das es nicht im geringsten auf einen Magneten reagiert. Bei den Schlacken die man hier normalerweise überall findet gibt es stets Reaktionen auf Magnetismus. Könnte es sich ggf. auch um Limonit handeln? Wenn Sand im Spiel ist, müsste dieser extrem fein sein. Zugegeben sieht das aber tatsächlich nach pulverförmigen Sand aus der irgendwie verbacken zu sein scheint. Die Oberfläche wirkt als wäre sie ordentlich Hitze ausgesetzt gewesen. Mysteriöses Dingen

Downforce:
Habe versucht mal ein besseres Bild hinzubekommen. Na ja... Der Helle, größere Fleck, in der Mitte ist ca. 1mm groß.

giantcrystal:
Hmmm...ja, jetzt wo man es besser erkennt : Für Ortstein ist das Bindemittel deutlich zu hell. Ist also auszuschliessen

Glück Auf

Thomas

oliverOliver:
also fassen wir mal zusammen:
- es ist metallhältig (Detektor), aber nicht magnetisch
- es ist sehr hart (Kratzer statt Strich)
- es ist feinkörnig
- nach dem letzten Bild sind die meisten Komponenten eher kantig (zumindest nicht stark gerundet) in einer anscheinend sehr homogenen und hellen "Matrix"
- neben den überwiegenden sehr feinkörnigen, +/- grauen, feinkörnigen Komponenten kommen auch ein wenig größere, anscheinend stärker gerundete, helle und rötliche Körner vor (Quarzsand?)
--> die Hauptfrage, die sich mir stellt: anthropogen oder natürlich?
Rein "nach Bauchgefühl" würde ich zu Ersterem tendieren, kann das aber auch nicht wirklich begründen. Und mit der Geologie im Fundgebiet bin ich leider nicht vertraut - kennt da vielleicht jemand natürliche Gesteine, die so ähnlich aussehen (könnten) ?
Nach den zusammengefassten Merkmalen käme mir evt. eine Art Schlackenbeton in den Sinn, da verwundert mich aber die Feinkörnigkeit, solche Kunstprodukte kenne ich sonst eigentlich grobkörniger - oder gibts auch Beton, bei dem so fein aufgemahlene "Schlacke" in den Zement gemischt wird???

p.s.:
oder ein stark abgerolltes Fragment eines künstlich hergestellten Mahl- oder Schleif"steins" ???
pps: wobei dann bei den grauen Komponenten evtl. nicht von Schlacke (daher oben in Anführungszeichen gesetzt), sondern von einem anderen künstlich hergestellten Stoff ausgegangen werden könnte - z.B. Siliziumcarbid (SiC) wird ja angeblich zur Erzeugung von sog. "Hartbeton" (für Spezialanwendungen) verwendet. Und das technische SiC ist ja (wiederum angeblich) oft durch Aluminiumanteile gefärbt bzw. verunreinigt - aber ob so ein geringer Al-Anteil ausreicht, um den Detektor anschlagen zu lassen?

edit: die mit "angeblich" gekennzeichneten Infos hab ich auf wikipedia gefunden

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