Hallo zusammen,
vielen Dank für die ersten Rückmeldungen, aber bevor die Diskussion eine unbeabsichtigte Richtung nimmt: das war gar nicht meine Frage (vielleicht habe ich mich undeutlich oder zu kompliziert ausgedrückt..).
Die Sägeblattaufnahme ist hier eben auf der Motorwelle und nicht auf einer Extra-Welle mit Riemenantrieb. Den Lochdurchmesser habe ich noch nicht nachgeschaut, es dürfte aber eines der gängigen Maße sein (und zumindest bei den teuren Mineralienblättern kann man ja auch Spezial-Bohrungen bestellen oder eben Adapter verwenden). Meine eigentlichen Fragen:
- Kennt jemand den ursprünglichen Zweck dieser Maschinenvariante oder hat eigene Erfahrungen mit diesem Gerät (ALGE muss das ja extra so gebaut haben und vermutlich nicht nur, weil es einfacher ist -- ich vermute, dass es eben in Richtung händisches Trennen geht, auch wegen der extrem stabilen Blattführung zulasten der Schnitttiefe)
- hat jemand einen Tipp für passende relativ dünne (ca. 1-1.4 mm) Blätter für so hohe Drehzahlen? Die von mir genannten amerikanischen Blätter gibt es bei den Österreichern, allerdings sind sie extrem teuer. Vielleicht könnten sich Blätter für Feinsteinzeug eignen, da finde ich aber nur dickere. Und ich habe eben Hemmungen, die normalen Blätter weit oberhalb der Spezifikation zu nutzen (mechanisch gebundene sind vielleicht nicht so gefährlich wie gesinterte, werden aber wahrscheinlich zu wenig gekühlt).
- Und schließlich würden mich noch praktische Erfahrungen mit der lustigen Steinklemme von anderen ALGE-Sägenbetreibern interessieren (d. h. ist das mit etwas Übung praktikabel, benutzt das jemand). Mit der Klemme wird nämlich der Stein gegen das Blatt geschwenkt und nicht geschoben, wie das sonst bei ähnlichen kleinen Modellen gemacht wird. Allerdings in einer etwas fummeligen Art und Weise.
Die gängigere riemenangetriebene Sägen-Version hat exakt die gleiche Klemme, die müsste also etwas verbreiteter sein.
Viele Grüße und Entschuldigung für die von mir gestiftete Verwirrung!
- Björn