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USB Mikroskop / Mikroskop für Fotografie

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cmd.powell:
Moin

Die 1300-fache Vergrößerung ist mit Sicherheit ein Teil der Verkaufsstrategie - Superlativen verkaufen sich gut! Bei astronomischen Teleskopen wird auch gerne mit solchen Vergrößerungen geworben, die sind natürlich auch machbar, aber völlig nutzlos. Ich habe an meinem Teleskop auch mal zum Spass Jupiter bei 5000-facher Vergrößerung eingestellt, erscheint dann im Okular in etwa so wie der Vollmond, aber man erkennt auf der zappelnden Scheibe nichts, da die Optik nicht die nötige Auflösung bringt. Bei Teleskopen gilt grob die Faustformel: Maximale sinnvolle (!) Vergrößerung = doppelter Objektivdurchmesser in Millimeter. Leider kenne ich keine solche simple Faustformel für Mikroskope, aber 1300-fach (sinnvoll) bringt ein USB-Mikroskop sicher nicht...

Hintpete:
Leider bin ich derzeit auf Kur und kann erst wieder Bilder einstellen, wenn ich zu Hause bin, weil ich die Dateien nicht mithabe. Die Vergrößerung von 1300x ist natürlich völlig unsinnig, aber ich habe auch darauf hingewisen, dass dieses USB-Mikroskop nicht an professionelle Fotoausrüstung herankommt, aber für das Geld relativ gut ist. Die Ansprüche sind natürlich unterschiedlich. Werde aber natürlich Beispielbilder einstellen, sobald ich zu Hause bin.

Hintpete:
Hallo  zusammen!
Hier die versprochenen Bilder. Man könnte sich bei den Aufnahmen noch etwas mehr spielen, um die Schärfe zu verbessern. Sind relativ schnell gemachte Aufnahmen.
Bild 1 Pezzottait (Bildausschnitt ca. 1,2 cm)
Bild 2 Spinell (X-Höhe ca. 5 mm)
Bild 3 Beryll (X-Höhe ca. 1 cm)
Bild 4 Smaragd (X-Höhe ca. 1,5 cm)
Glück auf!

Anrheiner:
Vor einiger Zeit habe ich mir ein USB-Mikroskop vom Typ Andonstar AD246S-P gekauft, Preis 169,99 Euro.
Das Mikroskop kommt mit 3 Objektiven, Hubtisch, Beleuchtung und einigem Zubehör. Die Bildgröße beträgt 12 MP.
Im großen und ganzen bin ich damit zufrieden. Die Bilder werden über ein Programm, das man sich downloaden muß, direkt auf den PC übertragen. Das Programm verfügt über die Möglichkeit Messungen vorzunehmen.
Schwachpunkte bei diesen Mikroskopen sind die Säule und der Hubtisch, die auf geringste Erschütterungen reagieren und dadurch die Feineinstellung zum Geduldspiel macht.
Zur Bildgröße hat Manfred Früchtl schon einiges gesagt, dem gibts nichts hinzuzufügen.
Aus heutiger Sicht würde ich ein paar Euro mehr ausgeben und ein Tomlov DM 209 mit 26 MP oder ein Tomlov  DM 401 Pro mit 24 MP kaufen, die nur 20 - 30 Euro mehr kosten.
Der Grund ist, daß bei leicht unebenen Objekten die Schärfentiefe bei geringem Abstand zum Objekt nicht für scharfe Bilder ausreicht. Daher ist es besser, mit einer größeren Bildgröße und größerem Abstand zum Objekt zu arbeiten und dann in der Bildbearbeitung den gewünschten Bereich zu vergrößern.
VG Klaus

oliverOliver:
hallo Klaus,
ganz eine andere Frage, bezogen auf den vorletzten Beitrag (Antwort #12): bei Kristallgrößen so um 1 cm (angeführt 0,5 - 1,5) - wozu soll ich da durchs bzw. mit dem Mikroskop fotografieren? Da sollte doch die Macro-Einstellung der digicam auch ausreichen?
(wenns auch - wie ich aus Erfahrung weiß - oft eine fürchterliche, langwierige und nervenaufreibende Spielerei ist ...)
ga
oliver

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