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Autor Thema: Bestes Holz-Material für Klemmbacken/Steinklemme an der Säge?  (Gelesen 1149 mal)

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Offline isbjoern

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Hallo zusammen,

eine Frage an die Säge-Profis: bei meiner alten Otto Eigner-Säge muss ich nun endgültig die Holzplatten an der Steinklemme auswechseln, da das Material nun zerfällt.
Was nimmt man hier am besten, Buchen-Sperrholz oder ggf. Siebdruckplatte (oder ist die zu weich?).
Ich würde mir direkt eine größere Zahl der Ersatzhölzer anfertigen lassen, weil das sehr viel billiger wird.
Daher möchte ich möglichst direkt das richtige Material wählen ;-)

Danke und viele Grüße
- Björn

Offline felsenmammut

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Glück Auf!

Ich habe jahrelang Sperrholz genommen. Das war so billig, dass ich haufenweise auf Vorrat hatte. Außerdem waren es Reststücke, die ich für ein Dankeschön bekommen habe. Der Spender war jedesmal dankbar seinerseits, dass er sich nicht um die Entsorgung kümmern muss. Auch waren Holzstärke und die Anordnung der Bohrungen so, dass ich jede Holzplatte noch dreimal wenden konnte. Weicheres Holz ist besser, damit es die Steine gut greift. Allerdings ist die Abnutzung spürbar höher. Hartholz hält zwar länger aber ich habe das Gefühl, die Steine rutschen eher mal weg.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
« Letzte Änderung: 21 Nov 22, 23:19 von felsenmammut »

Offline pseudonym

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Eiche ?

Bankirai ?

Offline isbjoern

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Hallo "Felsenmammut",

das ist ein guter Punkt, das in weichem Holz die Steine besser gehalten werden!
Genau deswegen frage ich nach solchen Erfahrungen!

Vielleicht finden sich noch weitere Tipps!

Viele Grüße

- Björn

Offline Wetterstoa

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Ich verwende auch Sperrholz. Wie schon erwähnt hält das weichere Holz den Stein besser. Vor allem, wenn der Stein knapp auf einer Kante eingespannt werden soll. Hatte auch mal eine Siebdruckplatte als Alternative getestet, war aber für die meisten Sachen die ich gesägt habe völlig ungeeignet. Einfach zu hart und in der Folge ist der Stein oftmals weggerutscht.

Offline dendrocopos

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Auf die Gefahr hin, dass ich hier gesteinigt werde und viele sagen, dass es ohnehin nicht funktioniert...seit Jahrzehnten habe ich in meiner Säge eine Steinklemme aus Metall-U-Profilen. Damit habe ich tausende Steine geschnitten und noch nie einen "verloren". Einspannen ist millimetergenau in fast jedem Winkel möglich und selblst kugelrunde Achate aus den Kiesgruben lassen sich absolut sicher einspannen. Das ist immer noch meine erste Klemme. Vorher hatte ich auch alles mögliche probiert. Von Holz über PVC bis hin zu Hartgummi war alles nicht zufriedenstellend. Für größere Stücke habe ich einen zweiten Satz U-Profile, welcher etwas größer ist.

Glück auf!
Frank

Offline dendrocopos

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Hier noch zwei Bilder.

Offline isbjoern

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Hallo Frank,

danke für die Bilder, das ist eine sehr interessante Variante!
Ich glaube gern, dass das gut funktioniert.

Viele Grüße

- Björn

Offline GerhardW

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Hallo miteinander,

ich war vor vielen Jahren mal bei einem Trommelsteinhersteller im Hunsrück die arbeiten mit großen Tischsägen und da jeden Faustgroßen Stein einzuspannen ist unmöglich.
 
Ich konnte das aus dem Augenwinkel beobachten und will das mal als Anregung weitergeben, so wie ich das einschätze, haben die die Steine in Gips eingebettet und eine große Platte geformt und dann Scheiben geschnitten, anzunehmen ist auch, dass der Gips einfach entfernt werden kann.

VG, GW

Offline dendrocopos

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Hallo Gerhard,
die Idee ist nicht neu aber ich würde dort meine Steine nicht zum schneiden abgeben. Da hat man ja keinerlei Übersicht wo der Schnitt geführt wird. Für Trommelsteine mag das akzeptabel sein. Bei mir dauert es die meiste Zeit den Stein genau anzuschauen, die Schnittführung festzulegen und präzise einzuspannen, manchmal mehrmals bis es passt. Das Schneiden ist keine Kunst und geht automatisch. Zwischenzeitlich gehe ich im Garten Kartoffeln roden ;D

 

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