Bei dem obigen Exemplar sind die Lobenlinien eigentlich klar erkennbar, bei dem unteren mit etwas Mühe auch. Daß sich bestimmte Wuchsformen unabhängig voneinander evolutionär wiederholen, ist ja nichts außergewöhnliches. Habe mich bei manchem Stück auch schon darüber gewundert, weil eine ammonitische Lobenlinie fehlte (ist halt Gewöhnung, man sieht halt viel öfter die jüngeren Ammoniten, und vor allem meist besser erhalten). Auf jeden Fall sehr schöne Stücke!
Gruß Chrisch
P.S.: Die ca. eine 3/4 Windung einnehmenden Wohnkammern erschweren das Erkennen der Lobenlinien etwas. Aber bei dem weitgenabelten zweiten Exemplar erkennt man sogar eine Lobendrängung, die auf ein ausgewachsenes Exemplar hindeutet.