Sehr geehrte Damen und Herren,
ich darf mich kurz vorstellen.
Ich lebe in der Nähe des Fundortes von Danuvius guggenmosi, etwa 2 km Luftlinie entfernt. Es war mir auch möglich eine Woche bei den Grabungen mit dabei zu sein. Der Fund ist faszinierend. Als Ärztin habe ich jahrelang Anatomie-Unterricht an Krankenpflegeschulen gehalten. Aus diesem resultiert meine Idee, über meine Homepage solide Wissen zu vermitteln. Es würde mich freuen, wenn Sie diese auf Ihrer Seite ergänzen würden.
Die Adresse lautet:
www.danuvius-hammerschmiede.deZu Ihrer Seite Anmerkungen:
Es handelt sich um eine Tongrube, nicht um eine Lehmgrube (so ist sie auf der Landkarte beschrieben).
Danuvius war eher Vegetarier und kein Omnivore. Endgültig ist das noch nicht beschrieben. Bekannt ist, dass das männliche Individuum Karies hatte. Man hat Weintraubenkerne gefunden. Da sieht man einen Zusammenhang. Ein Zahn ist auch abgebrochen, man vermutet, er hat auf etwas Hartes gebissen. Von der Abnutzung der Zähne wird abgeleitet, dass er vermutlich eher zähe Wurzeln mochte.
Lebensweise: er hat wohl in Bäumen gelebt. Seine Fortbewegung war vor allem Schwinghangeln in Bäumen. Er war auch in der Lage aufrecht zu gehen, allerdings eher auf Ästen, nicht auf dem Boden. Dafür spricht das erste Großzehenglied, das deutlich gedreht ist. Er hatte einen Greiffuß (männliches Individuum).
Alter: Tortonium - 11,62 Mio. Jahre
Typlokalität: Tongrube statt Lehmgrube. Der Ortsteil von Pforzen heißt Hammerschmiede. Hier befindet sich die Tongrube
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Christine Laugwitz