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Seelilien im Raseneisenstein

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Tesch:
wie soll sie den bezeichnet werden?

Tesch:
Hallo welche karten hast du aktiv bei geoportal? Die inspire-isgk100 ist bei mir nicht so genau.
--- Zitat von: nwsachse am 14 Mar 23, 13:40 ---Hallo,

ich habe nochmal recherchiert.
An der angegebenen Stelle stehen offenbar limonitisierte, fossilführende sog. Grafenberg-Schichten aus dem Oberoligozän (Chattium) an die wenig weiter westlich von pleistozänen Sanden und Kiesen der Älteren Niederterrasse überlagert werden (siehe Anhang).

https://www.senckenberg.de/wp-content/uploads/2019/09/grafenberg-formation.pdf

Demzufolge handelt es sich nicht um Raseneisenstein sondern um limonitisierte, fossilführende oligozäne Schichten.

https://www.gd.nrw.de/pdf/geologie-bergisches-land-rsg2.pdf (S. 84):

"Östlich und südlich von Düsseldorf wird der paläozoische Untergrund des Bergischen Höhenrandes von den Grafenberg - Schichten der Chatt-Stufe (Oberoligozän) transgressiv überlagert. Es sind fossilführende,
schwach schluffige, glaukonitische Feinsande, die in Oberflächennähe braun und mit vielen Eisenoxidkonkretionen verwittern. In der Vergangenheit sind die Sande intensiv zur Gewinnung von Formsand abgebaut worden." (geologie-bergisches-land-rsg2.pdf /S. 84)

Jörg N.

--- Ende Zitat ---

nwsachse:
Hallo,

www.geoportal.nrw.de aufrufen.

dann links oben "Karte" aufrufen und danach auf "Kartenthemen anzeigen" gehen, dann bei "alle Kartenthemen filtern" "geologische" eingeben, danach auf "Geologische Schichten" klicken und folgend Häkchen setzen bei "IS GK 100 WMS - Informationssystem Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:100.000 - WMS".

Dann sollte die geologische Karte 1:10000 aktiv sein.

Jörg N.

oliverOliver:
hallo nochmal,


--- Zitat ---Östlich und südlich von Düsseldorf wird der paläozoische Untergrund des Bergischen Höhenrandes von den Grafenberg - Schichten der Chatt-Stufe (Oberoligozän) transgressiv überlagert.
--- Ende Zitat ---

Demnach könnte der Stein mit den Crinoidenstielglieder-Abdrücken ja durchaus dort dazugehören - wenn er von im Transgressionshorizont aufgearbeiteten paläozoischen Sedimenten stammt.

lg
oli

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