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Seelilien im Raseneisenstein
oliverOliver:
jo - Macostrat zeigt dort jedenfalls oligozäne Sedimente an, da passt der Brocken mit den Trochitenabdrücken nicht so wirklich dazu - ausser er wurde verlagert.
nwsachse:
Hallo,
ich habe nochmal recherchiert.
An der angegebenen Stelle stehen offenbar limonitisierte, fossilführende sog. Grafenberg-Schichten aus dem Oberoligozän (Chattium) an die wenig weiter westlich von pleistozänen Sanden und Kiesen der Älteren Niederterrasse überlagert werden (siehe Anhang).
https://www.senckenberg.de/wp-content/uploads/2019/09/grafenberg-formation.pdf
Demzufolge handelt es sich nicht um Raseneisenstein sondern um limonitisierte, fossilführende oligozäne Schichten.
https://www.gd.nrw.de/pdf/geologie-bergisches-land-rsg2.pdf (S. 84):
"Östlich und südlich von Düsseldorf wird der paläozoische Untergrund des Bergischen Höhenrandes von den Grafenberg - Schichten der Chatt-Stufe (Oberoligozän) transgressiv überlagert. Es sind fossilführende,
schwach schluffige, glaukonitische Feinsande, die in Oberflächennähe braun und mit vielen Eisenoxidkonkretionen verwittern. In der Vergangenheit sind die Sande intensiv zur Gewinnung von Formsand abgebaut worden." (geologie-bergisches-land-rsg2.pdf /S. 84)
Jörg N.
oliverOliver:
Danke für deine Recherche.
Ich werde (am Wochenende?) die Seite umbenennen und deine Infos dort einbauen, jetzt komm ich grad nicht dazu.
Falls ich drauf vergessen sollte, bitte nochmals erinnern!
lg + ga
oliver
Tesch:
Hallo
was wolltest du genau umbenennen?
oliverOliver:
hallo,
die Fundstellenseite -
"Raseneisenstein" ist keine optimale Fundstellenbezeichnung
(noch dazu, wenn sie nicht zutrifft ... ;))
lg + ga
oliver
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