Hallo Susan,
Ich halte dein Fundstück für eine typische Schlacke aufgrund von Form (wulstig, knubbelig) und Struktur (Blasen).
Wir hatten hier vor kurzem eine ähnliche Diskussion:
Mineralienatlas - Fossilienatlas »Gastforum / Guest forum (Beiträge werden erst freigeschaltet) »Mineralien / Gesteine und Fossilien Bestimmungsfragen »Antworten ( Re: Bestimmungseinschätzung )
Zitat von: Klaus Schäfer am 05 May 23, 09:51
Hallo Jörn,
Es ist nur natürlich, dass Laien fremdartig wirkende Materialien als interessant und besonders einstufen. Oft vermutet der Laie (weil er ja nichts weiß ) das Seltenste und Besondere. Und ich vermute jetzt mal selbst, daß du gerne einen Meteoriten entdeckt haben würdest. Deine Untersuchung des Magnetismus weist darauf hin. Allerdings muss diese mit einem althergebrachten Ferrit-Magneten (wie sie zum Beispiel in Lautsprechern zu finden sind) durchgeführt werden. Moderne Neodym-Dysprosium Magnete sind zu stark. Sie reagieren schon bei oxidischen Verbindungen (Limonit vulgo Rost) und sogar bei silikatischen Verbindungen (Fayalit z.B. In Schlacke).
Zudem zeigt deine Abbildung im unteren Bereich runde Gasblasen.
Daher folgende Aussagen: - Meteorite haben nie Hohlräume (auch keine ganz kleinen). -Kugelrunde Hohlräume kommen nur in Gläsern vor (z.B. Obsidian oder Schlacke) - Schlacken haben oft ein steinartiges Erscheinungsbild. - Eisenreiche Schlacken (Fayalit oder Eisenrelikte) sind stark magnetisch.