
Tach Carsten
und natürlich auch den Rest der Bande

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Wie Carsten schon sagte; Z“Wir brauchen eine stärkere Lobby!“ZE . Wir Sammler stellen bereits die größte Lobby dar – nämlich für die Steinbruchbetreiber!. Wer, bitteschön, bricht denn in Tränen :'( aus, wenn ein fündiger Abbau geschlossen wird? Die Grünen und der BUND sicherlich nicht...Wir brauchen neben der bereits geforderten Öffentlichkeitsarbheit eine notwendige und funktionierende Zusammenarbeit. Im letztgenannten Punkt sehe ich jedoch den größten Hinderungsgrund. Nur die wenigsten Mineraliensammler sind zu einer Zusammenarbeit bereit. Die wenigen hier und in anderen Foren, wobei die hier im Mineralienatlas-Forum anwesenden die gleichen sind wie auf anderen Mineralienforen, sind, ohne zu strunzen, die „Creme de la Creme“ der Mineraliensammler Deutschlands und BeNeLux......und....wir stehen hier im Internet unter ständiger Beobachtung – von Gönnern wie von Neidern, auch von anderen lieben (Gast-)Kollegen, welche hier nur die Infos abgreifen und selbst nichts beisteuern.

Eine Gewerkschaft ist nicht das was wir brauchen, sondern eine „vertrauensbildende Maßnahme“ zumindest gegenüber den Liegenschaftseigentümern. Wir betreten immerhin fremden Grund und Boden.

Was würdet ihr denn sagen, wenn jemand bei Euch im Garten Fallobst aufliest mit der Begründung, er sammele Obst?

Es geht hier um Eigentum und um Besitzrechte, aber in erster Linie um die Haftung bei Schäden.
Bestehende Sammelverbote resultieren aus dem Fehlverhalten

von Personen aus eigenen Reihen. Die UVV „Steinbrüche, Gräberein und Halden“ und die daraus resultierenden versicherungsseitigen Forderungen lassen den Betreibern keine andere Wahl, als Sammelverbote auszusprechen. Die Vorschriften sind so formuliert, das in jedem, aber auch wirklich jedem Falle der Betreiber bzw. Liegenschaftseigentümer bei einem Unfall eines Sammlers haftbar ist. Die Wirksamkeit von Enthaftungserklärungen lasse ich mal aussen vor.
Hier ist etwas ganz anderes gefragt, nämlich die Anerkennung des Mineraliensammeln ansich. Hierzu sollte sich der Sammler einer Kenntnisprüfung, zumindest der sicherheitsrelevanten Seite, unterziehen müssen und eine Art „Lizens“ erwerben können. In Verbindung mit einer privaten „Unfall- und Mineralienhaftpflichtversicherung“, müsste sichergestellt werden, das die Betreiber von Aufschlüssen bei Unfällen nicht haftbar gemacht werden und Schäden, welche durch das sammeln entstehen können, vom verursachenden Sammler getragen werden.
(Ich habe übrigens eine derartige Unfallversicherung mit Bestätigungsschreiben des Versicherungsträgers, das auch Unfälle in Steinbrüchen und auf Halden durch sie getragen wird. Das hat mir schon manche Tür geöffnet...)
Jeder Jäger, Angler, Autofahrer, Freizeitskipper und -pilot muss eine Kenntnisprüfung ablegen, damit er jagen, angeln, Auto fahren, schippern oder fliegen darf. Warum nicht einen „Strahlschein“ einführen ?? Eine Vereinigung der Mineralien-und Fossisammler, der VMFG, besteht doch schon. Sollen sich die Herren und Damen doch mal wat einfallen lassen. In der Schweiz gibt es doch auch Strahlerpatente. Es ist ein langer Weg, der nur gemeinsam und mit nötiger Initiative zum Erfolg führt. Es ist daher müssig, sich weitere Gedanken zu machen.
Bleibt noch, den Betreiber eines zu besuchenden Aufschlusses jeweils persönlich zu überzeugen

.. klappt manchmal – aber nicht immer, und das muss man dann eben akzeptieren. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er anderen das auflesen von Fallobst auf seinem Grundstück gestattet oder nicht – das geht meistens solange gut, bis derjenige von einem Ast erschlagen wird.......

trüff, trüff
Charly