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Bildbearbeitung verbessern

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Bruno80090:
Hallo Günther,
Danke für Ihren Beitrag. Zu Ihrer Information: Ich habe noch nie Fotos veröffentlicht, die gestapelt wurden...
Die schlechte Qualität meines Weißabgleichs kommt daher, dass ich meine Fotos damals mit einem alten Binokularmikroskop und faseroptischer Halogenbeleuchtung gemacht habe. Das überschüssige Gelb war offensichtlich, daher habe ich meine Fotos mit dem Microsoft Picture Manager geändert, um ihnen ein natürlicheres Aussehen zu verleihen (... zumindest auf meinem Bildschirm). Das Ergebnis ist, dass diese Änderungen Fotos auf anderen Medien viel grünlicher machen ...
Bezüglich der Stacks und um der Sache auf den Grund zu gehen, hier einige Fotos, die mit der Testversion des Helicon Focus-Programms aufgenommen wurden (maximal 2 bis 3 Aufnahmen). Die Ergebnisse entsprachen nicht meinen Erwartungen, daher habe ich nicht die offizielle Version gekauft und diesen Weg vorübergehend aufgegeben, weil ich mir sagte, dass ich vielleicht nicht über die entsprechende Ausrüstung verfügte ...
Ich denke, dass die Anzahl der Fotos angesichts der folgenden Veröffentlichung möglicherweise zu unzureichend für ein valides Ergebnis ist ... Oder vielleicht habe ich nicht alle Möglichkeiten der Software ausgenutzt.

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Digitale%20Mehrebenen-Fotografie

Mit freundlischen Grüssen
Bruno

Bruno80090:
Hier sind die angekündigten Fotos...

Bruno80090:
... und noch was.

guefz:
Bei Farbkorrekturen mit Software sollte man immer das Histogramm des Fotos im Auge behalten. Die dort erkennbare Farbverteilung sollte für alle drei Grundfarben RGB in etwa ähnlich sein. Wenn nicht, hat man entweder einen roten, blauen oder grünen Kristall formatfüllend abgebildet oder die Beleuchtung bzw. der Weißabgleich passen nicht. Ich habe von deinen ersten drei Fotos mal die Histogramme erstellt. Beim Libethenit und Greenockit sehen die Histogramme brauchbar aus und eine Farbkorrektur wäre möglich. Beim Gips ist die Farbverteilung im Histogramm für Blau so falsch, dass eine Farbkorrektur nicht mehr sinnvoll machbar ist. Ich kenne Microsoft Picture Manager nicht, daher kann ich nicht sagen, ob das damit sinnvoll machbar ist. Ich nutze Gimp, eine freie Software, die für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich ist.

Für die Qualität des Stacking ist es wichtig, dass die Einzelbilder scharf sind. Wenn dies nicht der Fall ist, wird es auch mit Stacking nicht besser. Die einzelnen Bilder eines Stapels müssen sich mit den scharfen Bereichen ein Stück überlappen, sonst kann die Software das nicht zusammensetzen. Daraus ergibt sich der maximale Vortrieb zwischen den Fotos. Wieviel das ist, hängt mit der konkreten Optik zusammen, die verwendet wird. Das musst du ausprobieren, im Zweifelsfall ist ein kleinerer Vortrieb zwischen den Fotos besser. Je kleiner die Bildbreite wird, desto kleiner wird auch der nötige Vortrieb zwischen den Fotos. Also besser erst mal mit Bildbreiten um 10mm anfangen und dann langsam kleiner werden. Jede Optik erreicht irgendwann eine Grenze, ab der keine scharfen Bilder mehr möglich sind. Auch das muss man testen. Zur Bestimmung der Bildbreite habe ich mit allen meinen Optiken ein Lineal fotografiert, sodass ich die Bildbreite ablesen kann.

Bis denn
Günter

uwe:
Interessante Diskussion. Ich werde mal meinen "Senf" dazu geben. Sehr wichtig für eine möglichst korrekte Farbwiedergabe ist die Zusammensetzung des Lichtes. Wenn hier nicht alle Wellenlängen enthalten sind ist eine korrekte Farbwiedergabe kaum möglich. Natürlich spielt auch die individuelle Farberkennung eine Rolle. Ältere Menschen mit gelbbraun veränderte Linse sehen eine Farbe eben anders. Am besten ist nach meiner Erahrung noch ein Südfenster bei bedeckten Himmel. Das geht natürlich beim Stacking kaum.

Zum Bearbeiten benutze ich die neueste Version von GIMP, welche den Vorteil hat, daß sie freeware ist. Zum Schärfen benutze ich viewNX. Aber aufpassen, erst schärfen und dann GIMP. Bei größeren Objekten stelle ich an den Rand der Aufnahmefläche ein kleines Blättchen mit einem tiefschwarzen und einem rein weißen Feld. Dann kann ich mit GIMP einen Schwarz- und Weißabgleich machen.

Zum Mikros stacken ist natürlich einen aufwendigere Technik erforderlich. Also eine Kamera mit lifeview und ein Programm (ich nutze digicamcontro) und die einzelnen Ebenen über den Computer festlegen.

Betreffs der Farben: Wem es gelingt eine farbgenaue Wiedergabe einer Dioptasstufe zu erreichen hat den Profistatus erreicht.

Gruß
Uwe

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