Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto
Bildbearbeitung verbessern
Bruno80090:
Hallo Günther und Uwe.
Vielen Dank für Ihre sehr bereichernden Kommentare, die jedoch ein bisschen über meine fotografischen Fähigkeiten hinausgehen (die, wie Sie bemerkt haben, recht rudimentär sind).
Es ist klar, dass wir auch zwei verschiedene Kontexte vermischen: den einen, in dem ich meine Fotos mit der Kamera direkt am Okular eines alten Mikroskops mit veralteter und sehr gelber Beleuchtung (in einem einzigen Foto) gemacht habe und den aktuellen Kontext, in dem ich meine Stapeltests ausgeführt habe (siehe Fotos unten). Bei letzterem ist die integrierte LED-Beleuchtung sehr weiß und die Kamera erfasst nach Abweichung mit den unterschiedlichen Fokuseinstellungen das Bild aus dem rechten Okular.
Bruno80090:
Hier ist endlich eine weitere Serie von 6 Fotos, die in diesem neuen Kontext aufgenommen wurden und die ich nicht zusammenstellen konnte, da meine Testversion abgelaufen war ...
Bruno80090:
... und die 3 letzten...
Ich weiß nicht, ob man damit etwas anfangen kann, aber ich wäre gespannt auf das Ergebnis.
Ich denke, ich trotzdem das Stapelprogramm kaufen werde und mich selbst trainieren. Ich werde später mit den ersten konkreten Tests auf Sie zurückkommen...
Nochmals vielen Dank für Ihren Beitrag.
Mit freundlichen Grüssen.
guefz:
Diese Einzelbilder sind nicht ausreichend scharf, um daraus einen Stack zu berechnen. Die Bilder haben auch teilweise Farbsäume an den Kanten und sie haben Stellen mit zu starken Reflexionen. Für mich sieht das so aus, als würdest du deine Optik bereits jenseits dessen was sinnvoll ist betreiben. Welche Bildbreite liegt hier vor? Versuche es erst mal mit größeren Bildbreiten, bei denen deine Optik noch scharfe Einzelbilder liefert. Ohne scharfe Einzelbilder kann es nie einen guten Stack geben. Die Unschärfe kann auch durch einen instabilen Aufbau verursacht werden, Vibrationen durch Verkehr auf einer angrenzenden Straße können sich durchaus bei kleinen Bildbreiten negativ auswirken. Nochmal: wichtig sind erst mal scharfe Einzelbilder.
Bis denn
Günter
Embarak:
Hallo,
Kann dem letzten Beitrag von Günter in allen Punkten nur zustimmen. Mich würden ebenfalls Bildbreite des Beispiels, sowie Blende und Verschlusszeit interessieren.
Für den scheinbar sehr kleinen Bereich kommen mir nur 6 Aufnahmen entschieden zu wenig vor. Lässt der Feintrieb des Mikroskops kleinere Schritte zu und ist das erschütterungsfrei möglich?
Ich würde auch empfehlen, nicht mit (8-bit)-jpg zuarbeiten, sondern mit (16-bit)-tif, da tif wesentlich mehr Farbinformationen enthält und spätere Bildbearbeitung erleichtert.
(Man kann auch im Raw-Format aufnehmen, muss aber später Raw in Tif umwandeln, da zumindest Combine ZP und Zerene Stacker Raw nicht verarbeiten können. Bei Helicon Focus soll das wohl gehen.)
Die stacking-software ist jedenfalls nicht Dein Problem! Habe die 6 Bilder über 2 verschiedene Algorithmen mit Zerene Stacker verarbeitet, anschließend die Farbsäume über Camera Raw-einem Unterprogramm von Photoshop-
mit dem Tool zur Beseitigung chromatischer Aberration abgeschwächt und an verschiedenen Belichtungsreglern gedreht. Wegen der jpg waren die Möglichkeiten sehr beschränkt. Trotz aller Tricks taugt das Ergebnis nichts,
da das Problem schon im Ausgangsmaterial liegt.
Ich würde auch empfehlen, zu Trainingszwecken erst mit deutlich größeren Objekten anzufangen, um ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit des Systems und Anzahl der notwendigen Stacks zu bekommen.
Der leicht seitliche Versatz und die Veränderung in der Größe bei Stacking-Serien wird von der Software in der Regel ausgeglichen, aber hier musste ich zum Schluss rechts einen schmalen Rand manuell wegnehmen.
Weiter viel Erfolg.
Norbert
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