Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing
Zerkleinern von Mineralstufen?!
Erik:
Hallo,
das mit dem Quellsprengstoff würde mich auch mal so interessieren ( obwohl ich den hier nirgends anwenden kann...). Gibt es da denn eigentlich Vorschriften?
Mir sind Hammer und Meissel am liebsten, auch wenn mal was daneben geht...Flexen nur in Ausnahmefällen wenn vorher schon abzusehen ist daß es sonst nichts wird!
Gruß, Erik
uwe p.:
ich habe mir vor kurzem ein kilogramm quellsprengstoff (qs) bei mikon gekauft; ich habe es zwar noch nicht im steinbruck ausprobieren können, aber ein paar versuche zuhause gemacht. eher ernüchternd gelaufen. das erste problem ist, dass der qs in ein bohrloch gefüllt werden muss, dass mind. 15cm tief ist. hört sich nciht tief an, aber versucht mal in granit oder basalt ein solches loch mit einer handelsüblichen 500watt borhmaschine zu bohren. da kommt dann schon das 2. problem, wo soll man im steinbruch eine steckdose herkriegen? klar, akku- bohrer gibts auch, aber die sind nach 10min vollem einsatz nicht mehr in der lage, ordentlich was her zu machen.
selbstverständlich kann man auf knappen- spuren wandeln, also mit hammer und schlegel, aber nostalgie hin oder her, ... ;)
also, das dritte porblem zeigt sich beim mischen des qs. angenommen man hat ein passendes bohrloch, dann sollte man den qs mit 30% dest. wasser mischen unf zügig ins bohrloch kippen. das ist schon schwer genug, denn der qs ist dann noch immer sehr zäh. ausserdem müssen es anscheinend genau 30% sein, sonst klappt es nicht.
so jedenfalls meine erfahrungen.
ich denke, dass es für den mineraliensammler geschickter ist, sich mit dem guten alten vorschlaghammer und equipment an den brocken ran zu machen.
mfg
uwe p.
Florian:
Danke für die Auskunft, hab mir auch schon gedacht das wird nicht so einfach mit dem qs! Ein 15 cm tiefes Loch das ist ja heftig, da muss mann ja mit Notstromaggregat oder Benzinbohrer ran, dann kann ich aber gleich mit Spaltkeilen arbeiten!
McSchuerf:
Ausrüstung bei mir:
Vorschlaghammer für 'schwierige und harte Gesteine', Flachmeißel, Spitzmeißel, Fäustel, Gesteinsspalter, Geologenhammer, Klappspaten zum Graben, Schutzbrille, Handschuhe, Helm, genug Zellstoff, Lupe, etc.. ABER: NIE SPRENGSTOFF..davon kann ich nur abraten..jedenfalls wenn es um uns 'normale' Sammler gehen sollte..
..wenn es um Sprengstoff geht, reagiere ich sehr skeptisch..ich könnte jetzt auch einige Namen von betuchten Sammlern und Händlern nennen, die andere Sammler auch schon zum Krüppel 'haben werden lassen'..ach lassen wir das lieber..ich sage nur die Stollen von Lavrion (Herr R von Firma M.)..und ich sage nur Schwarzwald (Herr W.....L).. :-\ :-X..mit dem 'zum Krüppel werden' durch unsachgemäßen Gebrauch von Sprengstoff, bezieht sich auf letzteren Herren...
..ich kann auch ganz direkt sein und sagen: Nur 'schwarze Schafe' unter uns Sammlern benutzen Sprengstoff!
In diesem Sinne habe ich mich jetzt sicher wieder sehr 'beliebt' gemacht.. ::)..aber sei's drum..ich hab einfach was gegen Heuchelei!
Gruß Peter
Erik:
Hallo Peter,
Quellsprengstoff ist ja auch kein Explosivstoff, der ist eher mit Beton zu vergleichen der sich beim Härten sehr stark dehnt...und so den Felsen eben "sprengt"... ;)
Gruß, Erik
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