Die Wettbewerbe zum besten Mineralien- bzw. Fossilien-Eigenfund laufen bis zum 15.02.2026. Die Beiträge können hier (Mineralien) und hier (Fossilien) eingestellt werden.
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Das silberhöffige Gebiet erstreckt sich im Liegenden der Störungszone „Union“ mit einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 550 m zwischen den Strukturen „Gold I“ und „Gold II“. Es lassen sich zwei Höffigkeitsbereiche ausgliedern: der erste unmittelbar im Liegenden von „Union“ mit 15 Gängen und der zweite mit einem Abstand von 150-220 m mit 6 Erzgängen. Im Jahr 1981 wurden in der Südflanke auf der Sohle - 1080 m im Block 0610 (Strecke10/Feldstrecke 1536Ost) mehrere wolframitführende Quarztrümer angefahren, die dem Gangsystem „Gold II“ zuzuordnen sind. In den bis zu 40 cm mächtigen Trümern wurde Wolframit in maximal 3-4 cm großen Nestern beobachtet. Als Begleitminerale traten neben Quarz Turmalin (in 3-4 cm starken Lagen), Scheelit (als Saum um Wolframit), Molybdoscheelit, Molybdänit, Muskovit, Chlorit, Feldspat und Sulfide auf. Die Wolframitführung ließ sich im Einfallen und Streichen auf 45 bzw. 10 m verfolgen. Aus vier Pickschlitzen fielen ca. 200 kg Erz mit 0,14 % WO3 an. Von dem aufgehaldeten Material ging 1983 eine technologische Probe zu Aufbereitungsversuchen nach Crossen.