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Kupfervitriol Siegerland

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Starburst:
Hallo,

ich habe eine ältere Stufe Kupfervitreol von 1936 (Grube Wolf) in meiner Sammlung wiedergefunden...

Ist relativ groß und von wulstiger Gestalt. Keine kantigen Einzelkristalle. Die Kristallform ist in einer Druse innerhalb es Verbandes aber erkennbar.

In der Literatur wird auch diese stalagmitische Form beschrieben.

Zu meiner Frage:

Wie verbreitet ist Kupfervitreol im Siegerland gewesen?

Wie selten sind größere Stufen, auch in Sammlungen?

Ab wann sind Fälschungen auf den Markt gekommen?



Glück Auf!

oliverOliver:
Kupfervitriol

marc-r:
Bilder !?!?

"Kupfervitriol" (bzw. Chalkanthit, wasserhaltiges Kupfersulfat) wird 1912 von NOSTIZ in den "Mineralien der Siegener Erzlagerstätten" von der Alte Mahlscheid, Schmiedeberg, Grüner Löwe und auch von Wolf beschrieben.
Aufgrund der nötigen Bildungsbedingungen kann er sich (aus meiner Sicht) in den Gruben des Siegerlandes nur als sekundäre und auch nicht dauerhafte Ablagerungen in Stollen bilden. Je nach Wasserzufluss, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in die Grubenbaue werden diese Ablagerungen aber auch wieder sehr schnell weggelöst worden sein.
Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei den Funden ausschließlich um Funde von Untertage handeln kann ... also wohl auch "selten"...

Starburst:
Oha, da hab ich es tatsächlich falsch geschrieben... Trotz korrekter Schreibweise auf dem Sammlungszettel...  ::)

helgesteen:
Sieht nett aus! In diesem Kontext (altes passendes Etikett, Aussehen der Stufe) kann ich mir nicht vorstellen, dass das eine Fälschung ist. Das Kupfervitriol ist mit Sicherheit in den Grubenbauen entstanden, auskristallisiert aus stark kupferhaltigen Wässern.

Viele Grüße,
Helge

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