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Autor Thema: Etiketten-Bestimmung  (Gelesen 3476 mal)

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Offline Baryt-X

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Etiketten-Bestimmung
« am: 19 Jan 10, 20:00 »
Hallo Sammlergemeinde.

Ich habe für einen Freund ein schönes altes Sammlungsetikett fotografiert und möchte gerne in die Runde fragen, wer vielleicht Aufschluss darüber geben kann, wer der Inhaber der entsprechenden Sammlung war, etc.
Es existiert nur dieses Etikett, - leider ohne jegliche weitere Angabe zum / zur ehemaligen Besitzer(in) der entsprechenden Sammlung.  ::)
Das Mineral dazu ist natürlich auch vorhanden und zeugt auf Grund seiner Qualität eigentlich von einer höherwertigen Sammlung, vor allem wenn man das Datum (1870!) bedenkt.
Wäre schön, wenn jemand Auskunft geben könnte, woher das schöne Stück ursprünglich stammt!  ;D

Mit bestem Dank im Voraus

A. Jüngst (Baryt-X)


Offline gladhammar

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Antw:Etiketten-Bestimmung
« Antwort #1 am: 19 Jan 10, 20:20 »
Hallo,

Fahlerz Müssen Ringau.

Glück Auf
Detlef

Offline heli

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Antw:Etiketten-Bestimmung
« Antwort #2 am: 19 Jan 10, 20:53 »
Da komme ich zu einem ganz anderen Text:

"Fahlerz"
"Müsen bei Siegen"
"Zu(gang?) Sg (Sammlung) 1870"

In Müsen bei Siegen gibt es ein Bergbaumuseum.

s.  auch http://wapedia.mobi/de/M%C3%BCsener_Revier


Offline raritätenjäger

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Antw:Etiketten-Bestimmung
« Antwort #3 am: 20 Jan 10, 14:55 »
Hallo,

mit dem Text gehe ich d´accord, bis auf den Schluss. Da lese ich statt "Zu Sg" nur "Smlg" (=Sammlung). Das aufgedruckte "M" ist wohl eine "Schreiberleichterung" der Wertangabe. Woher es stammt, weiß ich nicht, aber hast du schonmal das label archive des Mineralogical Record herangezogen?

Gruß
Andreas

Offline helgesteen

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Antw:Etiketten-Bestimmung
« Antwort #4 am: 20 Mar 10, 18:59 »
Hallo werte Etikettenleser,

ich bin zu dem Text links von der Jahreszahl etwas ratlos. Ein "u" ist da bestimmt nicht drin, denn das schrieb man früher immer mit einem Strich drüber. Andererseits ist da auch nicht wirklich ein "g" am Ende, vergleicht mal mit dem "g" in Siegen. Da fehlt etwas... problematisch ist beim Entziffern, dass der Text z.T. in lateinischer, z.T. in Sütterlin/Kanzleischrift geschrieben ist.

Was das Etikett angeht, so sieht man diese oder ähnliche Formen immer wieder aus der Zeit, manchmal auch mit vergleichbarer Randverzierung, aber eckig. Ich habe schon seit längerem den Verdacht, dass das käuflich zu erwerbende Blanko-Etiketten waren, analog zu denen, die z.B. Krantz heute verkauft (wenn auch viiieel schöner  ;) ).  Daher habe ich Zweifel, dass man anhand dieser Etikettierung auf eine Sammlung schliessen kann.

Viele Grüsse,
Helge

Offline raritätenjäger

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Antw:Etiketten-Bestimmung
« Antwort #5 am: 25 Mar 10, 11:36 »
Hallo,

der fehlende Bogen ist kein konsistentes Ausschlusskriterium für ein "u". Sehr oft findet sich dieser Buchstabe auf historischen Etiketten ohne Bogen (nach einem Vergleich in meiner Sammlung in einem Zeitraum von etwa 1820-1950, danach war es ohnehin obsolet...). Als Beispiel möge dieses Etikett dienen, bei denen das "u" gleich dreimal ohne Bogen vorkommt, was einen versehentlich vergessenen Bogen wohl auch ausschließen dürfte.

Was diese Etikettenform angeht, wird eine käufliche Vorlage wohl stimmen. Der Typus ist sehr verbreitet, vom Privatsammler bis zum Museum sind diese Dinger genutzt worden, in allen möglichen Formen (rund, oval, rechteckig, rautenförmig...).

Gruß
Andreas

 

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