Glück auf,
Du solltest schon etwas mehr Fakten bringen.
Abgesehen von der Fundortfrage:
ist es ein Kieswerk, wie Du schreibst, oder eine richtige Kiesgrube? Von wo genau im Betrieb stammt denn das Stück?
Kieswerke können auch lediglich angekauften Kies verarbeiten, ohne eigenen örtlichen Abbau. U.U. wird überdies in beiden Fällen für bestimmte Verkaufsprodukte auch vielfältiges Fremdmaterial gelagert und eingesetzt. So etwas vermute ich.
Das Stück erscheint etwas zu eckig, und dazu der - visuell/vermutlich - carbonatisch/grobkristalline (Säuretest, Härte!) Charakter, das passt mir in keinen Kies, den ich kenne. Kies ist ja ein stark transportbeanspruchtes Flusssediment, d.h. der chemisch und mechanisch empfindliche grobkristalline Calcit sollte vor der Ablagerung darin schon eliminiert sein.
Aber wenn es nur darum geht, was es ist, tippe ich auf hydrothermale oder diagenetische Calcitbildungen in Kalkstein oder (Kalk)mergel, woher auch immer. Das ist aber nur meine visuelle Einschätzung. Der schon vorgeschlagene Säuretest kann erst mal den carbonatischen Charakter bestätigen oder ausschließen, dann kann man weiter rätseln.
Freundliche Grüße
ruebezahl