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Autor Thema: Weißes "Pulver"  (Gelesen 718 mal)

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Offline Bruno80090

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Weißes "Pulver"
« am: 12 May 24, 18:27 »
Hallo zusammen,
Ich habe in meiner Sammlung eine kleine Sanidin Geode von Emmelberg (Üdersdorf +/- 1982), in der alle Kristalle (Sanidine, Pseudobrookite, weisse Nadeln welche Topaze, Mullite oder Jéréméjéwite können sein) mit einem weißen Pulver bedeckt sind.
Hat jemand bereits dieses Phänomen ausgesetzt und wer kann mich darüber informieren, was es sein könnte?
In Anlage einige Beispiele zur Illustrierung.
Mit Dank im Voraus für Ihre Erklärungen...
MFG
Bruno

Offline vandendrieschen

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Re: Weißes "Pulver"
« Antwort #1 am: 12 May 24, 20:14 »
Hallo,

das werden winzige Sanidin Kristalle sein, die auf den Kristallen sitzen.
VG.

Offline Rockhounder

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Re: Weißes "Pulver"
« Antwort #2 am: 12 May 24, 20:21 »
Ich denke da eher an ein Schichtsilikat (Tonmineral).

Gruß Norbert

Offline Bruno80090

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Re: Weißes "Pulver"
« Antwort #3 am: 14 May 24, 19:10 »
Ja, es scheint mir offensichtlich, aber was kann es sein? Die Frage war: War dieses Phänomen bereits identifiziert und/oder wurde es in diesem Fall bereits analysiert?
MFG,
Bruno

Offline guefz

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Re: Weißes "Pulver"
« Antwort #4 am: 14 May 24, 19:22 »
Mit Raman-Spektroskopie habe ich bei solchen weißen Belägen bislang immer eine starke breitbandige Fluoreszenz als Messergebnis erhalten, d. h. die Messung ist nicht auswertbar. EDX habe ich von diesen Belägen noch nicht gemacht. Tonmineralien sind eine Möglichkeit, amorphe Ablagerungen eine andere Möglichkeit, beide tendieren bei Raman zu starker Fluoreszenz.

 

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