Bei genügend Material (was im aktuellen Falll leider wohl eher nicht gilt) läßt sich auch mittels Lötrohr einiges machen, eine Kerzen- oder Brennerflamme ist ja glaube ich noch legal...

Und obwohl man Holzkohle auch für Schwarzpulver benötigt, gibt es diese seltsamerweise noch - den Grillern sei Dank!
Bleiverbindungen lassen sich zu Blei reduzieren, mittels Beschlag oder nach Auflösen des Bleis in Essigsäure mittels Tüpfelreaktion und mikroskopische Identifizierung der Bleiiodid- oder Bleichromat-Kristalle ziremlich sicher nachweisen. Kosten sollte man den "Bleizucker" aber eher nicht!
Man muß aber schon einige Übung haben, ich hatte z.B. bei der ersten Probe des Naundorfer Gustavits das Blei wegen des Wismutbeschlages übersehen und zwar ein Silberkorn reduziert, das Blei dabei aber wegoxydiert, also ein Bi-Ag-Sulfid anstatt eines Bi-Ag-Pb-Sulfids vermutet... aber immerhin Witz' Interesse an einer Röntgenprobe geweckt

Gruß Chrisch
https://www-user.tu-chemnitz.de/~fna/05ackermann.pdf