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Bildung von Covellin in der Sammlung ?
marc-r:
--- Zitat von: smoeller am 09 Jun 24, 10:23 ---Hallo,
Covellin eher nicht, meist entweder röntgenamorphes Cu-Sulfid oder allenfalls Digenit.
Glück Auf!
Sebastian
--- Ende Zitat ---
Vielen Dank für die Informationen!
Dass ich diese Neubildungen als Covellin angesprochen habe, basiert nicht auf einer Analyse, sondern rein auf der optischen Ähnlichkeit (Farbe, blau-violette Reflektionen). Digenit passt hier aus meiner Sicht nicht.
Ebenso meine ich durchaus Kristallflächen zu erkennen - steht das nicht im Widerspruch zu "röntgenamorph"?
marc-r:
Uwe Kolitsch und Uwe "ruebezahl" haben noch die Frage nach den Zeiträumen angesprochen, in denen sich diese "Kupfersulfide" bilden.
Zumindest bei mir haben sich unterm Bino bei 20x deutlich erkennbare Kristallaggregate innerhalb von wenigen Jahren gebildet.
Dass bei dieser Geschwindigkeit Stufen innerhalb von 100 - 200 Jahren komplett mm-dick überwachsen werden können, passt also ...
Ich denke, ein Eintrag von S-Verbindungen aus dem Kitt, wie von Klaus Schäfer als mögliche Ursache angeführt, kommt bei diesen alten Stufen auch nicht als Ursache in Betracht. Möglicherweise beschleunigt irgend etwas im Kitt die Bildung dieser Cu-S-Verbindungen bei neueren Stufen, die mit dem allgemein gebräuchlichen Kitt montiert sind?
Die Montage von Stufen mit Kitt ist aber auch ein eigenes Thema, welches sicher eine separate Diskussion rechtfertigt.
Ich experimentiere im Moment mit Heißkleber und habe den Eindruck, dass eine "attraktive" Montage hier wesentlich einfacher ist.
Leider hat der handelsübliche Heißkleber die unangenehme Eigenschaft, sehr schnell sehr lange und dünne Fäden zu ziehen ... das macht u.U. extra Arbeit, diese mit Pinzette unterm Bino wieder abzuzupfen.
Uwe Kolitsch:
> Covellin eher nicht, meist entweder röntgenamorphes Cu-Sulfid oder allenfalls Digenit.
Stimmt, das hatte ich vergessen zu schreiben:
Diese Bildungen sind oft röntgenamorph oder zeigen zumindest eine erniedrigte Kristallinität.
Auf Erzanschliffen können winzige Ausblühungen binnen Tagen und Wochen wachsen (schön unter dem Rasterelektronenmikroskop zu sehen). Ob hier die Feuchtigkeit beim Polieren eine Rolle spielt, ist mir nicht klar.
Die Formen sind vielfältig: winzige Pusteln, Büschel, Eisblumen-artige Bildungen, knollig-nierige Bildungen.
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