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Autor Thema: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort  (Gelesen 1263 mal)

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Offline Nathalie

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Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« am: 14 Jun 24, 11:13 »
Hallo Allerseits,

ich habe hier ein paar unbestimmte Mineralien unbekannten Fundorts. Sie waren Teil eines sonst sehr wertigen Konvoluts. Vielleicht könnt ihr mir ein paar Hinweise geben? Insbesondere Mineral 1 finde ich interessant. Es ist sehr groß (ich schätze, 2-3 kg), und ich hätte auf Nadelquarz auf Pyrit getippt. Die Vorbesitzerin meinte allerdings, es könnte Arsenopyrit sein, was mich vom Aufstellen abhält. Es schillert an zwei Stellen regenbogenfarben.

Bei Mineral 2 finde ich die Form auffällig. Es zerbröselt leicht. Vielleicht Sandstein?

Bei Mineral 3 bin ich mir unsicher, was das braun-rote ist.

Und bei Mineral 4: Ist es Glimmer?


Danke im Voraus!
Liebe Grüße,
Nathalie

1. Mineral:
« Letzte Änderung: 14 Jun 24, 11:33 von Nathalie »

Offline Nathalie

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #1 am: 14 Jun 24, 11:15 »
4. Mineral:


Offline Nathalie

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #2 am: 14 Jun 24, 11:17 »
2. Mineral:


Offline Nathalie

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #3 am: 14 Jun 24, 11:19 »
3. Mineral:

Offline Rockhounder

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #4 am: 14 Jun 24, 15:53 »
Hallo,

die erste Stufe sieht schon nach Arsenopyrit aus. Aber der Fundort läßt sich nicht so leicht zuordnen. Möglicherweise Rumänien oder Trepca.

"Die Vorbesitzerin meinte allerdings, es könnte Arsenopyrit sein, was mich vom Aufstellen abhält"

Du kannst das Stück ruhig in einer Vitrine ausstellen. Die Gefahr einer Arsenvergiftung besteht da nicht.

Gruß Norbert

Offline Nathalie

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #5 am: 14 Jun 24, 17:12 »
die erste Stufe sieht schon nach Arsenopyrit aus. Aber der Fundort läßt sich nicht so leicht zuordnen. Möglicherweise Rumänien oder Trepca.

"Die Vorbesitzerin meinte allerdings, es könnte Arsenopyrit sein, was mich vom Aufstellen abhält"

Du kannst das Stück ruhig in einer Vitrine ausstellen. Die Gefahr einer Arsenvergiftung besteht da nicht.


Hallo Norbert,
danke für deine Einschätzung!
Leider habe ich gar keine Vitrine - die Mineralien stehen offen im Regal. Ich überlege nun, wie ich sie am Besten entsorge.
Mit diesem Mineral wurden auch einige andere verschickt, von denen ich alle bis auf eines mit Wasser abgespült habe - falls denn Brösel vom Arsenopyrit dran gekommen sein sollten. Nur einen Baryt mit Markasit nicht, da ich mir nicht sicher war, ob er Wasser verträgt. Wäre das problemlos möglich oder eher gar nicht nötig?

Falls jemand Interesse an der Stufe hätte: Ich weiß nicht, ob man sie verschicken darf, aber gern würde ich sie an einen Selbstabholer einfach weitergeben (ich hab ihn nicht gewogen, da ich ihn nicht auf die lebensmittelnahe Küchenwaage legen wollte -  aber er ist ungefähr 20 cm breit).

LG,
Nathalie
« Letzte Änderung: 14 Jun 24, 17:18 von Nathalie »

Offline oliverOliver

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #6 am: 14 Jun 24, 18:04 »
Hallo Nathalie,
es ist Arsenopyrit, nicht Arsenolith.
Wie schon Norbert schrieb, da besteht keine Vergiftungsgefahr.
lg
oliver

Offline oliverOliver

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #7 am: 14 Jun 24, 18:15 »
Zitat
Mineral 4: Ist es Glimmer?

Sieht sehr nach Phyllit aus - das wäre dann aber ein Gestein, und kein Mineral - wobei ein dominierender Anteil tatsächlich aus Glimmer ("Serizit", also ein besonders feinblättriger Muskowit) besteht.

Zitat
Bei Mineral 2 finde ich die Form auffällig. Es zerbröselt leicht. Vielleicht Sandstein?

Eher ein Kalkstein - evtl. auch stark sandiger Kalkstein, stark verwittert, anscheinend mit Hornsteineinschlüssen.

Offline stoanklopfer

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #8 am: 14 Jun 24, 18:29 »
Zitat
Mineral 4: Ist es Glimmer?

Sieht sehr nach Phyllit aus - das wäre dann aber ein Gestein, und kein Mineral - wobei ein dominierender Anteil tatsächlich aus Glimmer ("Serizit", also ein besonders feinblättriger Muskowit) besteht.

Zitat
Bei Mineral 2 finde ich die Form auffällig. Es zerbröselt leicht. Vielleicht Sandstein?

Eher ein Kalkstein - evtl. auch stark sandiger Kalkstein, stark verwittert, anscheinend mit Hornsteineinschlüssen.

Das würde ich genauso sehen!

Volkmar

Offline skibbo

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #9 am: 15 Jun 24, 07:39 »
Bei Nummer 1 handelt es sich wohl eher um Kupferkies (mit Quarz) als Arsenopyrit.

Offline stoanklopfer

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #10 am: 15 Jun 24, 08:06 »
Bei Nummer 1 handelt es sich wohl eher um Kupferkies (mit Quarz) als Arsenopyrit.

Ich denke, da ist beides drauf.

Offline Nathalie

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #11 am: 17 Jun 24, 08:41 »
Danke für eure Einschätzungen!

Stufe 1 sieht wirklich nach Kupferkies (plus evtl. etwas anderem) aus. Insbesondere das Schillernde.
Ich würde, einfach, weil ich mich unsicher fühle, die Stufe dennoch gern verschenken.
Falls jemand sie haben mag, gerne einfach Bescheid geben.
Danke für diese und auch für die anderen Bestimmungen!  :)
Sie waren sehr hilfreich und haben mir bei der Einordnung geholfen.

Liebe Grüße und eine schöne Woche,
Nathalie

Offline FrankD

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Re: Unbestimmte Mineralien ohne Fundort
« Antwort #12 am: 17 Jun 24, 18:25 »

Falls jemand sie haben mag, gerne einfach Bescheid geben.

Ich hab Interesse.
Ein Grundschüler in der Bekanntschaft interessiert sich brennend für Mineralien.
Und alles was ordentlich schwer ist und glänzt kommt da gerade recht.
Zur Bestimmung: die Streifung der Oberfläche und die Form der Kristalle deutet auf Chalkopyrit oder eben Arsenopyrit hin.
Der eine angeschlagene Kristall hat aber innen das typisch goldgelbe des Chalkopyrit.
Wenn du sie mir geben möchtest, melde dich per PN.
Gruß, Frank

 

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