DIAGENESE
Die Summe aller biologischen, chemischen und physikalischen Veränderungen, denen lockere Sedimente unterworfen sind, wenn sie zu Gestein werden, wird Diagenese genannt.
GLAZIALE EROSION
Zu glazialer Erosion kommt es, wenn Gletschereis die Gesteine abschürft, über die es hinweggleitet. Be diesem Prozess entstehen spektakuläre landschaftliche Formen.
BONEBEDS
Ein Bonebed (engl; wörtlich 'Knochenlager') ist eine sedimentäre Schicht, die aus noch erkennbaren versteinerten Knochen, Schuppen und Zähnen von Fossilien, Reptilien und Wirbeltieren besteht. Außerdem enthalten Bonebeds fossilierte Fischexkremente, aus denen sich Phosphate bilden, die man zur Kunstdüngerherstellung verwendet.
EROSION
Unter Erosion versteht man die Abtragung, der die Erdoberfläche durch Bewegung von Wind, Gletschern, Flüssen und Meeren unterworfen ist. Erosion steht im Gegensatz zur Verwitterung, bei der Bewegung keine Rolle spielt.
SCHICHTUNG
Mit Schichtung bezeichnet man in der Geologie die unterschiedlichen Lagen sedimentärer Gesteine, die durch verschiedene Arten der Ablagerung entstanden sind.
ÄOLISCHE ABLAGERUNGEN
Viele sedimentäre Gesteine sind das Ergebnis äolischer Ablagerungen, d.h. sie wurden vom Wind verfrachtet. Der Name stammt von Äolus, dem griech. Gott des Windes.
MANGANKNOLLEN
Im gesamten Verlauf der Erdgeschichte sind durch chemische Reaktion zwischen älteren Gesteinen und äußeren Kräften wie der Atmosphäre und den Meeren Manganerze entstanden und abgelagert worden. Diese Prozesse dauern bis heute an: Am Boden der Tiefsee, vor allem im Pazifik, bilden wertvolle Metalloxide auf dunklen Schlamm- oder Tonschichten merkwürdige schwarze Knollen oder schalige Konkretionen. Meist sind die Knollen kartoffelförmig und ihr Inneres ist pulverig und weich. Im Schnitt haben sie ca. 5 cm Durchmesser, obwohl es auch hinsichtlich ihrer Größe Abweichungen gibt.
Manganknollen bilden keine Kristalle aus. Statt dessen haben sie Schichten, den Häuten einer Zwiebel ähnlich, die einen Kern (z.B. ein Sandkorn oder einen Fischzahn) umgeben.
Die chemische Zusammensetzung dieser Knollen ist relativ beständig: Sie enthalten alle bis zu 35% Mangan (Mn) und weisen außerdem einen Prozentsatz an Nickel (bis zu ca. 1,6 %), Kupfer (bis zu 1,2 %) und Kobalt (1,0 %) auf.
KIES UND GERÖLL
Kies und Geröll sind eine häufige Erscheinung in vielen Teilen der Erde, vor allem in gebirgigen Regionen. Sie sammeln sich meist am Fuß von Bergen und Hängen an und werden nach oben hin in Gipfelrichtung spärlicher. Kies und Geröll betstehen primär aus grobkörnigen Sedimenten, deren Größe stark variiiert. Es gibt sowohl winzige Partikel als auch große Brocken.
MANDELN
Unter Mandeln versteht man oval geformte Hohlräume in vulkanischen Gesteinen, die mit Mineralien ausgekleidet oder gefüllt sind. Diese Hohlräume haben ihre Ursprung in Gasblasen, die erhalten geblieben sind und sich später mit hellen Mineralien wie z.B. Quarz füllten. Mandeln sind nach den typischen eiförmigen Nüssen des Mandelbaums benannt.
MORÄNEN
Moränen bestehen aus Sedimenten, die von Eisströmen (Gletschern) transportiert und abgelagert worden sind. Moränen kommen jedoch nicht nur in heutigen Gletscherregionen vor, sondern auch in Gebieten, die seit der letzten Eiszeit nicht mehr von einer ständigen Eisdecke überzogen waren.