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Munich Show - Mineralientage München 24.-27. Okt. 24, DE

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alfredo:
"Generell scheint mir das Sammeln von Mikromounts und Kleinstufen auch sehr zurückzugehen."

Ich glaube nicht, dass das Sammeln von Mikromounts rückläufig ist, auch wenn es so scheinen könnte, weil bei großen Ausstellungen weniger gute Mikromounts erhältlich sind. Das Problem ist, dass Händler mit Mikromounts sehr wenig Geld verdienen und die Teilnahme an großen Shows teuer ist, sodass weniger Händler als Verkäufer teilnehmen. Man muss nach alternativen Möglichkeiten suchen, um Mikromounts zu erwerben.

Schorsch:
     "generell scheint mir das Sammeln von Mikromouts und Kleinststufen stark zurückzugehen2

 ob dem so ist möchte ich nicht bestätigen, allerdings sammelt die große Mehrheit eher Handstufen für die Vitrine die man ja auch besser präsentieren kann. Als spezielles Sammelgebiet erfordert es einige Kenntnisse und nicht jeder hat Interesse an dem, was man nicht mit freiem Auge sehen kann. Wer nicht einen oder mehrere Ansprechpartner in seiner Nähe hat um sich in Erfahrung und Wissen auszutauschen ist auf sich allein gestellt. Ein gutes Auge braucht es und Feingefühl beim Formatisieren, ein passables Mikroskop, und Geduld. Gute Beziehungen zu Analytikern sind unerlässlich will man doch wissen was man gefunden hat. Dies und andere Parameter tragen wahrscheinlich dazu bei dass es ein Thema für "Spezialisten" bleibt, die unter Anderem auch für die Wissenschaft einen Beitrag leisten.
Selbst habe ich als Sammler/Strahler von Anfang an dem "Kleinkram" viel Bedeutung beigemessen. Schließlich überwiegt die Freude beim Suchen am Entdecken  und viele kommt erst zu Hause beim Reinigen zum Vorschein. Besonders stolz war ich jedes Mal wenn ich an einem unscheinbaren Ort ein besonderes interessantes Mineral bergen konnte und ich kann auf einige Erfolge verweisen. Viel hat sich in all der Zeit angesammelt, doch  Verkauf kam mir nie in den Sinn, langt es doch kaum für den Preis der Dosen. Und Tauschen  ist für mich auch keine Option, da ich Regionalsammler bin und mit meinen eigenen Funden überfordert bin. So hoffe ich dass wenigstens nach mir es Interessenten gibt, die meine Arbeit würdigen.
 PS: Ein weiters Mal möchte ich mich über das geringe Platzangebot für die Sammler bei der Börse beklagen. Ein Gruß und ein flüchtiger Disput im Vorbeigehen, einen Meinungsaustausch oder Neuigkeiten zu diskutieren unmöglich, so kann man keine Kontakte pflegen.
Und wer auch immer an dieser bescheidenen Platzzuweisung verantwortlich ist möge sich in Zukunft  daran erinnern, " dass es der Vater des Gedankens war, ein Veranstaltung zu schaffen für Sammler und nicht für Händler."
 Euer Schorsch

vandendrieschen:
Ich habe auf der Dresdner Mineralienbörse 200 Euro für meine Mikros ausgegeben. Preise zwischen 8 bis 25 Euro. Zum Beispiel Silberstüfchen aus Hartenstein und Pöhla haben ihren Preis. Dass die Händler kein Geld mit Mikros verdienen, kann man nicht pauschal sagen.

Stronkolo:
Deine 200 € sind in Relation zu den enormen Kosten in München ein Fliegenschiss. Damit ist noch nicht mal ein halber Meter Standfläche mit Nebenkosten bezahlt.

Lynx:
Es kommt auf die Sichtweise und Erwartungen an, wie halt so oft.

Nicht jeder sammelt dasselbe, die Ziele der Sammelleidenschaft unterscheiden sich ebenso wie die gesuchten Gesprächspartner....
Der eine wird hier in München eher fündig, der andere villeicht auf einer kleinen Messe anderswo.
Das ist gut - so haben die verschiedenen Formate ihre Berechtigung und können hoffentlich überleben. Und Mineraliensammeln als Leidenschaft wird in jedem Fall einem größeren Publikum zugänglich gemacht - sodass es den Leuten vielleicht als etwas schönes und interessantes im Kopf bleibt.

Gruß, Martin

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