Habe den "Stolln" auch schon begutachtet, der ist aber eher recht clever angelegt: Die Sohle in verwittertem anstehenden Gneis, darüber verbackener Hangschutt, und die Firste in demselben mit "Birkenwurzelausbau". Im Vergleich mit dem aktuellen Foto scheint der, wie es aussieht, mindestens seit Mitte September ohne Nachbruch zu stehen.
Das Ganze ist wohl auch scheinbar eher eine Art "Rolle" oder "Überhauen", aus der die unteren letzten Reste der groben Haldenschüttung, die nach Baggeraktionen von vor ...zig Jahren in einer Art hangparallenen Rinne (Gangpinge!?) übrig gewesen sein könnten, von unten abgezogen wurden. Von oben, wo oberflächlich nur schon durchgekuttetes Material liegt, konnte man auf "Primärhaldenreste" durchblicken. Das ausgeförderte Haldenmaterial besteht augenscheinlich vorwiegend aus "Hartem Trum", in dem erfahrungsgemäß keine großen Funde zu erwarten sind.
Fazit: Vermutlich viel Aufwand für wenig Ausbeute...
An genau der Stelle hatte übrigens vor einigen Jahren - den damals sichtbaren Spuren nach - wohl noch einmal eine Mini-Baggeraktion stattgefunden, die aber nicht durchschlägig war.
Gruß Chrisch