Hallo,
Die (geringe) Löslichkeit von Baryt steigt mit der Konzentration an Mineralsäuren in der Lösung, weil das Gleichgewicht
H+ + SO42- HSO4-
durch zunehmende Wasserstoffionenkonzentration zugunsten der Hydrogensulfationen verschoben wird. In natürlicher, leicht sauerer Umgebung wird der Vorgang allgmein recht lange dauern weil erstens keine hohe Säurekonzentration verhanden sein dürfte und delbst dann Baryt schwerlöslich ist.
Meine Beobachtung an oberflächennahen Flußspat-Baryt-Gängen (Wölsendorf): Zuerst verwittern Karbonate und Sulfide, dann Fluorit, dann Baryt und zuletzt Quarz. Jedoch kommt es, wie gesagt auf den pH-Wert an, auf die Menge (einge gesättigte Lösung löst ja nichts mehr) und somit auf die Zeit an.
Gruß
Berthold