Da hast du teilweise wohl recht - allerdings sind Strichtafeln keine "Härteskalatafeln", und Quarz ist keinesfalls "abriebbeständig" (sonst gäbs ja auch keine abgerollten Quarzgerölle). Wie "hart" keramische Strichtafeln sind, kann ich ad hoc auch nicht sagen - aber es geht da wohl auch um die Körnigkeit/Oberflächenstruktur, und nicht nur um die reine Härte. Strichfarbe und Ritzprobe/Härtetest sind ja prinzipiell zei verschiedene Paar Schuhe.
Ich hatte da "farblos" mit "kein Strich" bzw. "heller Strich" gleichgesetzt (nach Lexikoneintrag sollte Quarz einen "weißen" Strich haben), was vielleicht auch nicht ganz zulässig ist.
Zitat Lexikonseite "Strichfarbe":
"Wenn auf der Strichtafel nach dem Reiben keine Rückstände zusehen sind dann spricht man von einem farblosen bzw. weißen Strich. Farblose Mineralien haben immer einen weißen Strich!"
edit:
laut dieser Lexikonsite hat eine Strichtafel die Mohshärte 6 - Quarz sollte darauf also keinen Abrieb hinterlassen. Was aber durchaus als "farbloser Strich" fehlgedeutet werden könnte.
edit 2:
ups, hat sich jetzt mit der AW von Lars überschnitten - meine AW war an Juliane gerichtet.