Vielleicht kann man den neuen Beitrag an den schon seit vielen Jahren laufenden anhängen/umhängen.
Dann kann der Verlauf des (Nicht) Abbaues schön verfolgt werden.
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,3638.msg52333.html#msg52333Die von mir dort im Jahr 2017 angeführten zwei Hauptprobleme sind vermutlich noch immer nicht gelöst.
Das Transportproblem sicher überhaupt nicht.
Bezüglich des Aufbereitungsproblems kenne ich keinen aktuellen Stand.
Vor allem die nicht gelöste Aufarbeitung war nach dem ersten Versuchsabbaues durch die Fa. Minerex einer der Hauptgründe für die Aufgabe und den Verkauf der Rechte um damals 1 Schilling(!) an das Kärntner Bergbauunternehmen.
Die Lagerstätte weist ja zwei verschiedene Lithiumpegmatite auf. Einerseits den grobkörnigen mit den sehr großen Spodumenkristallen, sehr gut sichtbar.
Und dann den feinkörnigen Spodumenpegmatit, wo eben der Spodumen feinkörnigst im Pegmatit verteilt ist und nicht mit freiem Auge sichtbar ist. Dieser Typ macht aber einen sehr großen Teil der Lagerstätte aus, und da muss eine Methode gefunden werden, den Spodumen oder gleich das Lithium wirtschaftlich heraus zu bekommen. Es wäre ja auch geplant, die restlichen Materialien (Feldspat, Glimmer,...) zu verwerten. Zu dem Zweck muss aber das ganze Material ins Tal gebracht werden, bzw. nach derzeitigem Stand sogar nach Saudi-Arabien geführt werden. Die nicht pegmatitischen Gesteine waren beim Versuchsbergbau bzw. dann in weiterer Folge auf der Halde nur ein sehr geringer Teil, der überwiegende Teil war Spodumenpegmatit in beiden Ausbildungen.
LG Markus