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Autor Thema: Osmundaceae (silifiziert) aus Deutschland  (Gelesen 1344 mal)

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Offline oliverOliver

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Osmundaceae (silifiziert) aus Deutschland
« am: 14 Feb 25, 23:44 »
ich möchte hier nochmal auf dieses schöne und interessante Stück aus Löbnitz zurückkommen:

Deutschland/Sachsen/Nordsachsen, Landkreis/Löbnitz/Kiesgrube
Osmundaceae (silifiziert) aus Deutschland


Detailfotos dazu gibts in einem anderen Thread (aber leider nicht im Lexikon): https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,61096.0.html

Silifizierte Osmunda(ceae)-Rhizome sind ja in Deutschland nicht gerade alltäglich - wäre interessant zu wissen, wie dieses Stück geochronologisch einzuordnen ist.
Osmunda-Nachweise gibt es in Europa schon seit dem frühen Jura (https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/FossilData?fossil=Osmunda+pulchella) - und nachdem die Gattung Osmunda ja auch heute noch existiert, wären natürlich fossile Belege jeglicher Zeitstufe dazwischen theoretisch auch möglich.
Und allgemein wärs natürlich spannend, wie viele Osmunda-Belege unerkannt und/oder unpubliziert in diversen Sammlungen schlummern (oder absichtlich geheimgehalten werden) ....
Denn auch wenn silifizierte Osmundaceae-Rhizome in D definitiv rar sind, kann ich mir kaum vorstellen, dass ausgerechnet die beiden hier im Forum vorgestellten Stücke (also dieses hier, und das von Bernd-Kurt aus Hosena, sh. https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/LokationFossilData?param=4608,1120,1) die einzigen wären, die bislang in Deutschland gefunden wurden.

(Mal abgesehen von einem aus Wurzelgewirr bestehenden Rest aus Bayern, den Kili einmal zur Diskussion gestellt hatte (hier oder doch auf Steinkern?? finde das gerade nicht), der aber wohl den neogenen oberösterreichischen Funden anzuschließen sein wird, da ja die Schichten der "Trimmelkam-Flözgruppe" angeblich unter dem Inn hindurch bis auf die bayerische Seite reichen)

ga
oli

p.s.:
Und soweit ich mich erinnere, erwähnte Werner ja einmal das Vorkommen von inkohlten Osmunda-Resten in den Braunkohletagebauen in NRW - zumindest im Tertiär dürfte der Farn also hier durchaus vertreten gewesen sein.

edit:
Kilis bayerisches "Wurzelwerk" war doch auf Steinkern (aber in einem Tempskya-Thema, drum hab ichs nicht gleich gefunden): https://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=30&t=23991#p237631
« Letzte Änderung: 17 Feb 25, 15:10 von oliverOliver »

 

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