ok.
Anscheinend ist das eine SiO2-reiche Lage aus einem Sedimentgestein, die aufgrund der größeren Härte gegenüber der Matrix in dieser Form herausgewittert (und abgerollt) ist.
Chert-artig sahs mir ja schon auf dem 2. Foto aus - wobei ich beim 1. Foto wegen der helleren "sparrenartigen" Inklusen auch noch einen Vulkanit mit Feldspäten (bzw. ein ophitisches Gefüge) in Erwägung gezogen habe.
Eventuell sind die helleren Linien kieselige Schwammnadeln (Spicula), wobei die zwar mit 4 mm Länge recht groß wären (gibts aber in dieser Dimension) und v.a. recht unscharf abgegrenzt - was aber bei schlechtem Erhaltungszustand (evtl. diagenetische Überprägung) auch vorkommen kann. Ganz glücklich bin ich mit dieser Interpretationsmöglichkeit noch nicht, und wie ein typischer Spiculit siehts mir irgendwie auch nicht aus (gibt ja aber auch atypische) - vielleicht sind die hellen "Striche" doch mineralische Bildungen ....
p.s.:
vielleicht kannst du ja mal ein Ende abschlagen und ein Detailfoto des frischen Bruchs zeigen ...