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Autor Thema: Araukarienzapfen  (Gelesen 2667 mal)

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Araukarienzapfen
« am: 06 Jul 25, 18:05 »
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Argentinien/Patagonien
Araukarienzapfen
« Letzte Änderung: 07 Jul 25, 17:45 von oliverOliver »

Offline oliverOliver

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Araukarienzapfen
« Antwort #1 am: 06 Jul 25, 18:05 »
hallo Jörn,
ich schätze deine Vorsicht - besser ein Fossil keinem FO zugeordnet, als einem falschen.
Aber Araukarienzapfen in dieser Erhaltungsform gibt es meines Wissens bislang nur in Patagonien - zumindest wäre mir in den >10 Jahren, die ich mich intensiver mit fossilen Pflanzen beschäftigt habe, nie ein solches Stück von woanders her untergekommen - weder auf Foto oder in einer Publikation, noch in Natura.
Ich hab mich also mal erdreistet, das Foto Patagonien zuzuordnen - die unsichere Herkunft ist ja ohnehin im Text vermerkt.
lg
oli

p.s.:
Falls jemand doch weitere Fundgebiete für soche Zapfen kennen sollte, bitte dringend hier mitteilen!

Offline jlies

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #2 am: 06 Jul 25, 18:22 »
Hallo Oliver,
danke danke, mir gings ja im Prinzip genauso. Hintergund war aber auch, daß ich mir nicht sicher bin, ob es zu den unterschiedlichen Erhaltungsformen (gut und schlecht silifiziert, helle oder dunklere Färbungen) eventuell noch unterschiedliche und dabei genauere Fundorte gibt. Leider liegt mir der Dernbach nicht vor ... aber die Zuordnung Patagonien kannst du ja so oder so stehen lassen.
LG Jörn

Offline oliverOliver

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #3 am: 06 Jul 25, 18:45 »
hallo Jörn,
gut, danke.
Das Dernbach-Buch hatte ich mir mal ausgeborgt - soweit ich mich erinnere, war das diesbezüglich auch eher unkonkret (ist aber schon lange her).
ga
oli

Offline Sargentodoxa

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #4 am: 07 Jul 25, 12:17 »
Hallo
Verstehe ich nicht so richtig! Die Fundstelle ist doch hier auch im MA angelegt. Auch im "roten" DERNBACH ist auch schon die Fundstelle richtig angegeben worden. Cerro Cuadrado Petrified Forest. Auch über Google gibt es viele Infos. Auch sollte man die Gattung / Art bei diesem Stück benennen. Werner aus der Lausitz

Offline oliverOliver

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #5 am: 07 Jul 25, 12:49 »
hallo Werner,
in dem Fall bin ich wieder vorsichtig - ob der berühmte Cerro Cuadrado dort wirklich die einzige Fundstelle ist, da bin ich etwas skeptisch ....
Und wegen der Art: da hätte ich (v.a. aufgrund der Größe) zwar eine Vermutung, aber solange das nur eine Vermutung ist, halte ich mich da zurück ....
beste Grüße
oliver

Offline Sargentodoxa

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #6 am: 07 Jul 25, 13:06 »
Hallo Oliver
Umsonst habe ich ja nicht geschrieben, Art bestimmen. Aber für A.mirabilis ist es laut Literatur nur diese einzige Fundstelle. Zumindest habe ich noch keinen Hinweis auf ein anderes Vorkommen in der Literatur gefunden. Man muss aber wissen, das sich der dortige versteinerte Wald über ein riesiges Gebiet erstreckt. Nicht zu vergleichen mit Chemnitz oder Nova Paka. Werner

Offline oliverOliver

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #7 am: 07 Jul 25, 13:18 »
hallo Werner,

Zitat
Man muss aber wissen, das sich der dortige versteinerte Wald über ein riesiges Gebiet erstreckt.

ja ich weiß - habe gerade die Koordinaten der Fund"stelle" im Lexikon korrigiert und den Text ein wenig angepasst.

Der Nationalpark alleine hat ja schon Ausmaße von schätzungsweise ca. 30 x 30 km, und die La-Matilde-Fm ist dort anscheinend noch großflächiger vertreten (vgl. z.B. Rößler 2008).

lg
oliver

Offline jlies

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #8 am: 07 Jul 25, 15:37 »
Hallo Werner,
ich kann das so ad hoc erst mal gar nicht bestimmen. Dieses Stück ist meine erste Bekanntschaft mit einem Araukarienzapfen und es gab zum sehr preiswerten Kauf keinerlei Informationen, außer einem Aufkleber auf der Rückseite, den ich hier der Vollständigkeit halber auch mal noch dokumentiere. Nun allerdings schon verziert durch meine Sammlungsnummer.
LG Jörn

Offline Sargentodoxa

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #9 am: 07 Jul 25, 16:13 »
Hallo Jörn
Somit ist es also nur eine dünne Scheibe. Interessant wäre natürlich eine unbearbeitete Rückhälfte, unbearbeitete Zapfenschuppen. Sieht man am Rand, ob es rau oder ein Windschliff ist.
Für den Fundort wäre es schon wichtig herauszufinden, ob es A.mirabilis oder A.elongata ist. Werner

Offline jlies

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #10 am: 07 Jul 25, 16:26 »
... ja, leider nur eine Scheibe – aber immerhin!

Ich würde sagen, daß das Stück auf einer freiliegenden Seite partiell einen Windschliff hatte. Die andere Seite ist allerdings sandig und rauh.

Ich bin (nach ganz kurzer!) Recherche eher auf Araucaria alvarezii gekommen, besonders wegen der Größe, der Farbigkeit und der Form der äußeren "Blätter". Der gesamte Habitus erinnert sehr an dieses Stück hier:

Argentinien/Patagonien/Rio Negro, Provinz
Araukarienzapfen


Wieso denkst du eher an die beiden anderen Arten?

Eine Abbildung, in der man den für diese Art vermutlich sehr typischen gezackten Ring in der Mitte sieht (wo die einzelnen Segmente fast wie Sporangien aussehen) habe ich leider bisher nicht gefunden.

@Oli: Bitte äußere doch deine Vermutung!

LG J*

Offline oliverOliver

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #11 am: 07 Jul 25, 17:45 »
Zitat
@Oli: Bitte äußere doch deine Vermutung!

Ungern - da ich mich schon länger nicht mehr mit den Zapfen beschäftigt hab.
Aufgrund der Größe, der Farbe und der großen markanten "Spindel" wären meine Erwägungen am ehesten in Richtung A. "alvarezii" / Chubut gegangen, wozu die am neuen Foto erkennbare tlw. (abgerollte? und/od.) windgeschliffene Oberfläche evtl. passen könnte. Aber das ist sogar noch weniger als eine Vermutung - nur eine anhand schwacher Indizien zusammengereimte Tendenz. Und die Arbeit von 2020 zu den neu aufgestellten argentinischen Araucaria-Arten kenne ich auch nicht - habe also meine Gründe, warum ich da eigentlich nix dazu sagen will.

ga
oli

Offline Sargentodoxa

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #12 am: 07 Jul 25, 18:51 »
Hallo Jörn
Ich denke Oliver ging es genau wie mir: Dein erstes Foto war ziemlich hell, bräunlich und der Randbereich (sandig) an einer Seite lies mich an einen A.mirabilis denken. Dagegen sprach aber die Größe (obwohl es noch in die Maximalgröße passen würde) und der Innenaufbau. Mein A.elongata ist dunkler und eben diese typischen Windschliffe. Deshalb meine Frage nach Bildern von Rückseite bzw. Randbereichen. Weiter waren auch meine Gedanken, A.mirabilis wird kaum noch angeboten, aber dafür häufig Scheibchen von A.elongata. Wie schon Oliver schrieb: A.alverezii war nie gültig. Weshalb, warum usw. habe ich keine Kennung, weis nur das der gültige Name A.elongata sein soll. Sollte es einer sein, muss natürlich der Fundort Chubut und nicht Cerro Cuadrado heißen. Werner
 

Offline jlies

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #13 am: 08 Jul 25, 12:10 »
... dank euch beiden nochmal für eure Ausführungen!

Aber ist es dann so, daß, wenn A. alvarezii illegal ist, für selbige Stücke A. elongata verwendet wird? Oder hat beides nichts miteinander zu tun? Aus dem kurzen Text von Rößler über die Sammlungsübernahme der Zapfen geht das leider nicht hervor. Und der besagte andere Artikel über neu eingeführte Arten ist auch über die Doi erstmal nicht so einfach zu bekommen.

LG Jörn

Offline Sargentodoxa

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Re: Araukarienzapfen
« Antwort #14 am: 08 Jul 25, 13:07 »
Hi Jörn.
Denn besagten Artikel über die neuen Arten hatte ich irgendwann mal gelesen. So weit ich mich erinnern kann, wurden sie aus der großen Menge von A.mirabilis abgetrennt. Frag mal Marian, der hat im MA mal was dazu geschrieben. Hat aber nichts mit dem hier zu tun. Wie ich schon schrieb war der erste Name nicht gültig und wurde meines Wissens durch elongata ersetzt. Habe mich aber weiter damit nicht beschäftigt.LG

 

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