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Illegale Steinesammelei

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Bernd G:
hallo, ja man sollte besser nichts in der presse veröffentlichen über fundstellen usw. das fällt uns dann immer auf die füße.
deshalb würde ich gerne mal wissen was da am 8.5. in der zeitung stand .
im bereich Fachliteratur ist das ja ok wenn man was schreibt ,aber in der (normalen zeitung ) ?
das es mit den sammeln immer schlechter wird ist ja allgemein bekannt ,nur was soll man dagegen machen ?
garnichts mehr an die öffentlichkeit bringen ,ist auch keine lösung .  ???
es gibt ja sogar streit wenn was in der Fachliteratur erwähnt wird  :'(
also  :-X :-X :-X
gruß bernd

betadecay2000:
Hallo!

Wobei der Ärger, den man sich hierzulande bei Steinesammeln einfangen kann oft noch glimplich ist im Vergleich zu dem, was einen da im Ausland passieren kann (die festgenommen Steinsammler aus der Türkei z.B.), auch ein Bekannter hat diesbezüglich schon bittere Erfahrung gemacht.


Ein Bekannter (Geologe) von mir war in diesem Frühjahr im Oman, wo er sich für einen in die Wüste eingeschlagenen Meteoriten interessierte. Das Aufsammeln von Bruchstücken des Meteoriten hat ihn eine Menge Ärger und ca. 6 Wochen Arrest mit anschließender Ausweisung gebracht, sowie "Hausverbot" für den Oman auf Lebenszeit.


Glück auf,

Markus

Waidler:
Eigentlich schade, welchen Futterneid Kollegen ans Tageslicht legen! Aber glaubt mir liebe Gemeinde, auch im Bayerischen Wald gibt es dieses Problem ... und nun wächst das Problem!
Klar, Studenten und Schüler haben Zeit ... nur habe ich bis vor kurzem nicht gewußt, wieviel Zeit Mitbürger über 30 (= Student? jawohl man glaubt es kaum, klingt doof, aber ist halt so!) für die Suche nach, ja ich wills mal so ausdrücken, verwertbarem Material aufgewendet wird. Ich will mich davon aber nicht freisprechen, denn auch ich gehe auf die Suche und schleppe so manche Kiste mit Material nach Hause ... und verkaufe dann das, was ich nicht für die Sammlung gebrauchen kann. Das macht doch jeder, oder nicht?
Nur, daß regelrechte Fallgruben für Mensch und Tier gegraben werden ... das ist schon geisteskrank! Vor allem, wenn man die Löcher nicht wieder zuschüttet. Schweinerei! Da kann ich schon mal die Grundstückbesitzer verstehen, die hier und da ein Betreteverbot aussprechen, jawohl! Aber wie so oft trifft es manchmal (nicht oft!!!) auch die oder den Falschen. Mir gehen in letzter Zeit viele Fundstellen durch die Lappen, weil ich keine Grabungsgenehmigung mehr erhalte. Und warum? Also ich kann die Eigentümer des Grundstücks jetzt verstehen!

Darum eine Bitte an Alle: Bitte immer zuerst um Erlaubnis fragen und wenn gegraben werden darf (ich habe bisher noch niemanden erlebt, der NEIN sagte ... bis jetzt zumindest) schüttet doch in Gottesnamen die Fallgruben wieder zu!

Sorry, aber ich muß mal Dampf ablassen ...

McSchuerf:
Schon richtig aber ..


--- Zitat ---Darum eine Bitte an Alle: Bitte immer zuerst um Erlaubnis fragen und wenn gegraben werden darf (ich habe bisher noch niemanden erlebt, der NEIN sagte ... bis jetzt zumindest) schüttet doch in Gottesnamen die Fallgruben wieder zu!
--- Ende Zitat ---

Die Realität sieht leider anders aus: Eine Grabungserlaubnis wird nur in den allerwenigsten Fällen erteilt und meist auch nur für das entsprechende Landesamt für Bodenforschung! (z.B. in Hessen).
Mineralien oberflächlich suchen, aufsammeln und mitnehmen - ja, da bekommt man fast immer eine Erlaubnis - aber Grabung ist etwas völlig anderes!

Gruß Peter

uwe:
Im Zusammenhang mit den Grabungen möchte ich mal einen Tip weitergegen. Ich bin kein Hobby-Tiefbauer und scheue mich eigentlich aus Faulheit tiefe Schurfe auszuheben. Ich gehen dann aber gern nach der Schneeschmelze zu solchen Punkten. Alles ist abgewaschen. Ich hocke mich dann erst mal ruhig mitten in das Chaos und schaue mir alles an. Nach einiger Zeit hat sich das Auge optimiert und man findet erstaunliches. Keine Museumsstufen natürlich, aber oft Kleinstufen vom feinsten. So habe ich eine 1a-Kleinstufe Wulfenit mit Mimetesit auf den Eschig Spat im Mortelgrund gefunden (Erzgebirgssammler wissen wo das ist) oder auch einige Waylandit-Kleinstufen vom Waldschacht in Schneeberg u.a.m.

Da ich dann außer eine Lupe keinerlei Werkzeug mit habe könnte das ganze Forstamt und die Ortspolizei hinter mir stehen. Im Wald sitzen und Steine aufheben ist gottlob in Deutschland noch (!) nicht verboten.

Glück Auf
Uwe

 

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