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Empfehlung Sekundenkleber Schwanheimer Industriekleber Nr. 100

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axl:
hallo Ingrid,

Danke schön für die ausführlichen Infos des Klebers betreffend, das scheint ja ein echt ein
prima Kleber zu sein.

Meine Anmerkung zielte eigentlich eher auf die, nennen wir es mal, Wirtschaftlichkeit bezüglich
der Anwendung und des Einsatzfalls des Klebers ab.

Die Wirtschaftlichkeit des Klebers war ja wohl bei Deiner "Ohrringproduktion" durchaus gegeben,
ohne Zweifel, auch gab es positive Rückmeldungen anderer Mineralienatlas-Mitglieder.

Im Falle unseres Sammler-Kollegen mit der Turmalinstufe  muß man sich halt fragen, kaufe ich
Kleber um x Euro, und habe dann zu guter Letzt doch nur eine geklebte Stufe, und das für eine
einmalige Anwendung.
Oder spare ich mir das Geld, und kaufe dann lieber eine neue Stufe.

Die Bilder mit der zerkrachten Turmalinstufe waren reichlich unscharf, auch über den Preis der
Stufe ist nichts bekannt.
So kann man schlecht sagen, lohnt sich so etwas, und dies muß letztendlich jeder für sich selbst
entscheiden.

Grüße
und
Glück Auf

Axel

steinfroilein:
Alex, das sehe ich selbstverständlich genauso.

Hatte das ja auch eingangs erwähnt mit "...wenn, dann...".

Es geht mir nur darum, dass ich persönlich den Preis als gerechtfertigt ansehe, wenn man mal die ersten eigenen Erfahrungen damit gemacht hat.

Gruß
Ingrid

jlies:
Ich klebe bisher mit Starbond, auch mit Dosierpipette. Hast du damit auch Erfahung
en und kannst mit deinem Kleber vergleichen, Ingrid?
Danke und Grüße! Jörn.

steinfroilein:
Bedauere, Jörn, zu Starbond habe ich leider keine Erfahrungsberichte, den gibt es ja auch in verschiedenen Viskositätstufen.

Ich hatte vor ca 20 Jahren beruflich eine Liste mit verschiedenen Klebern zwecks Viskosität, Standfestigkeit etc überarbeitet und auf den damalig neusten Stand gebracht, aber da war meines Wissens nach den Starbond noch nicht in D bekannt.

Mir ging es damals hauptsächlich um 1- und 2- Komponentenkleber für die Schmuck- und Edelsteinschleifindustrie.

Als Fotobeispiel ein geschliffener Schmuckstein aus der Verneuilsynthese synthetisch Spinell aquamarinfarben mit Cubic Zirconia champagnerfarben. Da mussten Rohlinge (2 versch. Materialien) erst angeschliffen, dann miteinander verklebt und dann in Form geschliffen, dann noch mit Schliff im OT und UT versehen werden. Hauptanforderung war hier eine reibungslose einfache Verarbeitung, farbneutral, schneller Halt, druck-, hitze- und wasserverträglich.

Viele UHU-Erzeugnisse von damals sind leider nicht mehr auf dem Markt. HASULITH® Duo war zu der Zeit ein 2-Komponenten Epoxidharz-Kleber, der weiterhin noch im Rennen war.

In der Zwischenzeit hat sich in dem Bereich sehr sehr viel getan und aberhunderte von Klebern überschwemmen den Markt. Da den Durchblick zu behalten, ist schwierig.

Früher war die Firma tewipack Uhl GmbH 75382 Althengstett "der" Ansprechpartner, wenn es um Kleber ging. Ist sie heute übrigens auch noch...

Schwanheimer vermarktet u.a. direkt.

Es kommt immer auf den Anwendungsbereich an, deswegen die verschiedenen Epoxidharzklebstoffe, Acrylatklebstoffe, Hybridklebstoffe, Cyanacrylat-Klebstoffe etc.

Bevor ich 2 oder 3 verschiedene Kleber für jeweils verschiedene Anwendungen kaufe, würde ich lieber zum Schwanheimer Nr 100 greifen, der universell einsetzbar ist. Dann hab ich nicht 2 - 3x günstiger Preis, sondern 1x was Praktisches.

Selbstverständlich, wer weder in Haushalt,  noch Keller-, Garage-, Hobbywerkstatt oder beruflich verschiedene Kleber braucht, der kommt mit "seinem" einen Kleber auch weiterhin klar.

Dosierpipette beim Starbond ist ja auch schon mal ein grosser Pluspunkt. Wie Du mit der Fliessfähigkeit hinkommst, musst Du wissen. Wenn aber zu dünnflüssig, oder zu dick und zu viel, dann tritt es doch nach Druck schnell aus und verklebt das Teil rundherum oder die Finger, oder nicht?

Welchen Starbond hast Du denn?

Hast  Du die technischen Daten schon verglichen?

Gruß
Ingrid

jlies:
... ich hatte oben die passende Vokabel nicht parat .. Starbond ist ja ein Cyanacrylat-Kleber. Mich interessierte hauptsächlich, ob dein Kleber das auch ist.

Ich benutze verschiedene Viskositäten und komme mit dem Kleber gut klar. Ich brauche ihn besonders zum Risse infiltrieren, dafür ist die niedrigste Viskosität (wie Wasser) besonders gut und effektiv. Plane Flächen habe ich quasi nie zu verkleben.

Mich hat dein Kleber in dem Video einfach sehr beeindruckt und ich überlege, ihn für den Haushalt anzuschaffen. Dafür müsste er aber auch meinen Starbond ersetzen können, was er vermutlich nicht kann.

Wie sieht es bei dem denn eigentlich mit der Polierbarkeit und Härte aus? Wenn er zu wech ist, bleiben starke Vertiefungen in der polierten Oberfläche zurück ...

VG Jörn

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