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Alsdorf, Saarland?

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Pronik:
Hallo zusammen,

ich habe vor Kurzem drei Sphalerit-Stufen erworben. Auf dem beiliegenden Etikett steht „Zinkblende aus Alsdorf, Saarland“. Allerdings scheint es laut einer kurzen Recherche kein Alsdorf im Saarland zu geben.

Hat jemand eine Idee, woher diese Sphalerite tatsächlich stammen könnten? Könnte „Alsdorf“ vielleicht ein alter oder überholter Lokalitätsname im Saarland sein, der heute nicht mehr verwendet wird?

Die Maße der Stücke sind: 1) 2,4 cm, 2) 1,7 cm und 3) 1,5 cm.

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

heli:
Wie wär's mit Alsdorf, NRW?

christof schäfer:
Auf Emil Mayrisch (östlich von Alsdorf bei Aachen) gab es eine Zinkvererzung, die ähnliche Stücke geliefert hat.

Pronik:
Danke für die Vorschläge. Ich habe die Grube Emil Mayrisch überprüft, aber leider scheinen online nicht viele Fotos verfügbar zu sein, um meine Stücke visuell zu vergleichen und zuzuordnen:

Mindat zeigt nur ein Foto:
https://www.mindat.org/gallery.php?loc=13823&min=3727

und Mineralienatlas hat zwei:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/LokationMineralData?param=431,3589,1

Alle wurden vom gleichen Nutzer (Philip) hochgeladen. Obwohl sie etwas ähnlich aussehen, denke ich, dass meine Sphalerite eine etwas dunklere Farbe zeigen als die Online-Beispiele.

Blickt man allgemein auf das Saarland, so kommt Sphalerit im Bundesland durchaus vor, und man könnte wieder sagen, dass einige der Stücke meinen ähneln. Trotzdem ist es keine besonders gute visuelle Übereinstimmung.

Das Rätsel bleibt also bestehen. Falls jemand noch eine andere Idee hat, gerne melden. In der Zwischenzeit werde ich versuchen, Kontakt zu Philip aufzunehmen — vielleicht hat er noch weitere, nicht fotografierte Stücke, die meinen stärker ähneln, oder er kann erkennen, ob das Material möglicherweise von einer anderen Fundstelle stammt.

christof schäfer:
Wenn Du unter Grube Anna, Alsdorf nachschaust findest Du vergleichbare Stücke.
Die Förderung auf Grube Anna und einiger benachbarter Gruben wurde 1983 eingestellt.
Die danach erzeugte Förderung aus dem dann zusammengelegten Abbaufeld ist über die Schachtanlage der Grube Emil Mayrisch erfolgt.

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