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Autor Thema: Mina Haití La Union schwerer Unfall  (Gelesen 694 mal)

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Offline Stefan

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Mina Haití La Union schwerer Unfall
« am: 21 Dec 25, 19:39 »
Zwischen Estrecho de San Ginés und El Beal ereignete sich gestern ein schwerer Unfall in einem Bergwerk (Mina Haití) in La Union, Spanien. Drei Sammler waren dort auf der Suche nach Mineralien. Dabei löste sich ein Felsblock und traf einen der Männer am Rücken.

Der Betroffene wurde eingeklemmt, hatte vermutlich eine Wirbelsäulenverletzung und konnte die Höhle nicht selbst verlassen. Die Gruppe befand sich etwa 300 Meter im Höhleninneren. Die Rettungsarbeiten zogen Feuerwehrkräfte aus der gesamten Region zusammen.

Der genaue Hergang ist noch nicht bekannt. Der Sammler Petro hat den Unfall leider nicht überlebt.
« Letzte Änderung: 22 Dec 25, 12:24 von Stefan »

Offline Stefan

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Re: Mina Haití La Union schwerer Unfall
« Antwort #1 am: 22 Dec 25, 12:23 »
Am Samstag kam es in der Sierra Minera de Cartagena–La Unión zu einem tödlichen Unfall bei der Mineralien­suche in einer stillgelegten Mine. Der Verunglückte war Pedro T. M., 67 Jahre, wohnhaft im Stadtteil Los Dolores (Cartagena) und aktives Mitglied einer mineralogischen Sammlergruppe.

Die Gruppe begab sich am Samstagmorgen zum Cerro de San Ginés de la Jara, in der Diputación El Beal, wo sich die ehemalige Manganmine „Haití“ befindet. Dabei handelt es sich um ein weit verzweigtes, mehrstöckiges Grubengebäude mit zahlreichen Stollen, Abbauräumen, engen Durchlässen („Gateras“) und Schächten, das bei Sammlern wegen Calcit- und Barytfunden bekannt ist.

Gegen 12 Uhr mittags bemerkten zwei Begleiter aus El Llano del Beal und Los Belones, dass Pedro nicht mehr auffindbar war. Sie verließen daraufhin die Mine und setzten einen Notruf über 112 ab.

Die anschließende Rettungsaktion gestaltete sich äußerst schwierig. Der Verunglückte hatte sich mehrere Dutzend Meter tief durch verschiedene Ebenen und enge Hohlräume bewegt. In einer kleinen, schwer zugänglichen Kavität kam es zu einem Steinschlag, bei dem er eingeschlossen wurde und tödliche Verletzungen erlitt.

Zunächst versuchten die Einsatzkräfte, über eine der Hauptbocaminas (horizontaler Haupteingangsstollen) vorzudringen. Aufgrund der Länge des Weges und der engen Passagen entschieden sich die Spezialisten jedoch für einen alternativen Zugang: Über einen mehrere Meter tiefen Belüftungsschacht („Respiradero“) seilten sie sich in eine näher gelegene Galerie ab, um die Unglücksstelle zu erreichen.

An der Rettung waren rund 30 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Policía Local, Guardia Civil, Feuerwehr, Protección Civil Cartagena sowie spezialisierte Berg- und Höhlenretter. Erst gegen 21 Uhr konnte der Leichnam geborgen werden. Der Einsatz wurde kurz vor Mitternacht beendet.

Mitglieder der mineralogischen Gruppe zeigten sich tief betroffen und betonten, dass man sich der Risiken bewusst sei, Unfälle in alten, nicht gesicherten Bergwerken jedoch nie vollständig auszuschließen seien. Bereits 2005 kam es in der Region Portmán zu einem ähnlichen tödlichen Unfall unter vergleichbaren Umständen.

Eine übersetzte Zusammenfassung eines Artikels auf laverdad.es auf dessen Verlinkung ich wegen der überladenen und aufdringlichen Werbung hier verzichte.

Anmerkung: Bewundernswert wie wenig hysterisch die Spanier mit dem Unglück umgehen.

Offline alfredo

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Re: Mina Haití La Union schwerer Unfall
« Antwort #2 am: 22 Dec 25, 17:34 »
"Bewundernswert wie wenig hysterisch die Spanier mit dem Unglück umgehen."

Nun, das ist die Kultur, in der die Menschen mit Stieren rennen.

 

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