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Eisenfund, Acker

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Tom VIE:
Hallo RainerB.
Danke für deinen Input, Ochseneisen kannte ich bisher nicht.
Fundort würde ja passen.
Wie schwer waren deine Ochsenschuhe?
Ich habe mir Bildmaterial (Kuheisen, Ochseneisen; Niederösterreich) angeschaut
das schwerste dort ausgestellte Stück wiegt 136g bei einer Länge von 13 cm.
In einer Kurzdoku (Deutschland 1971), war das Ausgangsmaterial  für Kuheisen Stabeisen 40mmx8mm.
Da gibt es sicher eine Bandbreite, allerdings wiegen die beiden Stücke (unvollständig, sofern sie zusammengehören)
249 g und haben eine Stärke zwischen 12 und 15mm.
Was wäre deine Idee bei dieser Stärke? Landwirtschaftliches Gerät, ein Teil eines Rohlings?
Das größere Stück ist leicht gerundet.
BG
Thomas

RainerB:

--- Zitat von: Tom VIE am 21 Dec 25, 11:05 ---
Wie schwer waren deine Ochsenschuhe?


--- Ende Zitat ---

Nicht so besonders schwer, wir Du ja geschrieben hast um die 150gr vielleicht. Materialdicke so 6-8mm flach und in leicht bogenförmiger Ausprägung, häufig mit einem kurzen 90° Schenkel an einem der Enden.



--- Zitat von: Tom VIE am 21 Dec 25, 11:05 ---

Was wäre deine Idee bei dieser Stärke? Landwirtschaftliches Gerät, ein Teil eines Rohlings?
Das größere Stück ist leicht gerundet.
BG
Thomas

--- Ende Zitat ---

Das gewölbte dicke Stück, vom zweiten Bild, könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Splitter einer Hohlkanonenkugel sein.
Ich habe viele Stücke aus einem Schlachtfeld aus Napoleons Zeit hier, die sehen exakt identisch aus.
Fand in der Fundgegend eine Schlacht statt?
Besser nicht anschleifen und blank machen, dadurch vermindert es den "Sammlerwert".

Die anderen Stücke könnten evtl auch solche Splitter sein, nur erkenne ich die gewölbte Außenform auf den Bildern nicht so gut. Materialdicke 15-20mm passt, die Dicke muss auch nicht exakt gleichmässig sein, die Hohlkugeln waren nur im Außendurchmesser halbwegs genau.

Tom VIE:
Danke Rainer, sehr interessant.
Ob dort gekämpft wurde muß ich überprüfen (gut möglich in der Gegend um Melk).
Allerdings habe ich beim dritten Ätzversuch etwas gefunden und es könnte etwas anderes sein.
Das was ich ursprünglich als Kratzer (stark silbern reflektierend bei schrägem Lichteinfall) und/oder Fehlätzungen gedeutet habe und was mich geärgert hat, weil diese "Kratzer" auch beim dritten mal Schleifen (volles Programm von 400er bis 3000er Körnung nach den beiden ersten Ätzversuchen)  einfach nicht verschwinden wollten, sind plan und schwarz.
Sieht für mich nach Bildervergleich aus wie Schreibersitnadeln ( und dann könnte es sich vielleicht doch um einen Meteoriten handeln). Vergleichsbilder zu den Strukturen findet man, wenn man Hexahedrite (Richland/Fredericksburg Meteorite) 1 in Google eingibt (bin mir nicht sicher, ob link teilen hier im Forum ok ist, deshalb so).
Bilder sind 20x und 40x. Die schwarzen Einschlüsse sind makroskopisch sichtbar (hell reflektierend). Die parallelen Linien im letzten Bild halte ich für Schleifartefakte.
Bin schon gespannt, was dabei rauskommt und bitte um Rückmeldungen.
BG
Thomas

grille:
Hallo Thomas,
da gibts Spezialisten im NHM.
Frohe Weihnachten an Alle und Glück Auf 2026!

oliverOliver:
hallo Thomas,


--- Zitat ---dann könnte es sich vielleicht doch um einen Meteoriten handeln
--- Ende Zitat ---

träum ruhig weiter  ;D >:D

schöne Weihnachten
oli

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