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Ein Steinchen beim Camping Maremma Sans Souci (Toskana)

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vanderheide:
Hallo Oliver,
Da verstehen wir uns. Ich kenne Geologen, die sich weigeren etwas virtuell anzuschauen, weil sie nicht tasten, nicht das Gewicht prüfen, nicht den Stein im Licht bewegen können u.s.w. Dennoch kann ich es nicht lassen, auch wenn diese Steinchen den Wert dafür nicht haben. "Schmeisse sie weg!", antwortete mir mal jemand. Ich möchte einfach wissen, wie weit geht die Erfahrung, welche Möglichkeiten haben virtuelle Bilder und welche Qualität der Bilder braucht es? Ich hoffe, es meldet sich noch jemand. Gruss, Hans

vanderheide:
Hallo Zusammen, hier meinen abschliessenden Bericht:
Der Stein hat die Härte von 6 bis 7, bei bestimmten Lichteinfälle sehe ich Schimmern von Plagioklas und Pyroxen, Magnetit konnte ich mit dem Magneten eindeutig eingrenzen, dieser Bestandteil gibt einen metallischen Glanz. Das Gefüge besteht aus nebeneinander und sich durchdringenden Körnern.
Meines Erachtens ist es ein Plutonit, den man mafisches Gestein nennt.
Eine entsprechende Ausführung zu diesem Gestein fand ich in www.kristallin.de - Gesteinsliste - Diabas/Dolerit. Die Bilder auf dieser Website sind in Übereinstimmung mit meinen Bildern, die ich von diesem Stein und auch von dem grösseren Stein gemacht habe. Weil die Benennung Diabas scheints veraltet ist, würde ich meine Steine mit Dolerit ansprechen.

Chrisch:
Also die Diabase und Dolerite, die ich kenne, sehen anders aus. Und die besagten Geologen würde ich mit Status "seriös" einstufen. Frage mich nur irgendwie nach dem Sinn dieser Diskussion...

Gruß Chrisch

vanderheide:
Warum dieser Aufwand für zwei „unbedeutende“ Steinchen, für die sich niemand interessierte? Ich zählte in meinem ersten Thread 1 204 Aufrufe, im zweiten 924 und im letzten 313.

Ab 2008/09 habe ich über zehn Jahre lang unzählige Beiträge im Mineralienatlas veröffentlicht. Viele haben sich damals daran beteiligt und sehr hilfreiche Beiträge geliefert. Vielleicht hat sich dieser Trend verändert? Ich weiß es nicht, ich war lange nicht mehr hier.

Das Spektrum der Gesteine muss weit gefasst werden.
Wer sich mit dem Serpentinit der Clemgiaschlucht in Graubünden auskennt und auch den Serpentinit bei Motta Naluns und in den höheren Lagen kennt, kann eine umfangreiche Sammlung von Serpentiniten anlegen. Wenn man jetzt auf den Gornergrat bei Zermatt kommt und dort den Serpentinit kennenlernt, von dem es dort in Höhen von über 4000 Metern ein riesiges Vorkommen gibt – das gesamte Breithorn und der Pollux gehören dazu –, dann sieht der Serpentinit dort völlig anders aus. An anderen Orten kann man wiederum andere Eindrücke gewinnen.

Im Mineralienatlas wird mit Bildern gearbeitet (das Forum ist ohne Bilder nicht vorstellbar). Die Bilder sind das hauptsächliche Kommunikationsmittel. Als ich die Aufforderung erhielt, deutlichere Bilder zu liefern, habe ich das getan.
Durch Tests, die ich an den Objekten durchführte, gewann ich einige bedeutende Eigenschaften hinzu.
Ich wollte wissen, wie weit ich gehen musste. Das war der Sinn meines Versuchs.
Diese Frage ist nun beantwortet.
Gruss, Hans

Chrisch:
Was hat ein im Prinzip herkunftsloses Strandgeröll aus der Toskana, dem eine fragliche Bezeichnung zugeordnet wird, mit konkreten schweizerischen Serpentinit-Vorkommen zu tun!?  ??? Erschließt sich mir nicht...

"Ich wollte wissen, wie weit ich gehen musste. Das war der Sinn meines Versuchs. Diese Frage ist nun beantwortet."

Sorry, es waren nur mehr Bilder, keine besseren, und welche bedeutenden Eigenschaften? Minerale haben eindeutige Härten, Gesteine sind dagegen Mineralgemische, und bei einem solchen kleinen Stück ist eine Zuordnung immer schwierig, da sich generell die Frage nach der Repräsentanz für das Gesamtgestein stellt. Diabas ist ein Vulkanit, und jetzt offiziell vielleicht ein "Palaeo-Basalt", aber nicht automatisch ein Dolerit. Für Antworten auf die Fragen sind Gesteins-Dünnschliffe, Geochemie und XRD relevant, keine Aufrufe. Nix für ungut, liest sich aber so, als wäre die Beschäftigung damit an sich und nicht ein konkretes Ergebnis der Sinn...

Gruß Chrisch

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