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Autor Thema: Covellin  (Gelesen 610 mal)

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Offline Lexikon

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Covellin
« am: 14 Jan 26, 12:26 »
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Deutschland/Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Siegen-Wittgenstein, Kreis/Wilnsdorf, Gemeinde/Grube Marie
Covellin

Offline marc-r

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Covellin
« Antwort #1 am: 14 Jan 26, 12:26 »
Dieses und drei weitere Bilder sollen Covellin zeigen - rein chemisch gesehen, gehe ich da mit.
Aber mir schauen diese feinen, wattigen Aggregate sehr sehr stark nach sich nachträglich gebildeten Ausblühungen ("Keller-Bildung") aus. Ich denke, die haben auch andere Sammler auf Stücken mit Kupfersulfiden schon nach Monaten oder Jahren neu entdeckt!?
Frage ist nun für mich, ob diese Mineralisation hierhin gehört, da sie ja keine natürliche Bildung mehr ist?

Offline oliverOliver

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Re: Covellin
« Antwort #2 am: 14 Jan 26, 14:02 »
hallo Marc,

Zitat
ob diese Mineralisation hierhin gehört, da sie ja keine natürliche Bildung mehr ist?

tja, das ist ein strittiges Thema (sh. z.B. Schlackenminerale, Beton-Paragenese, Haldenbrand-Mineralien ...) -
kann man wohl so oder so sehen. Ich bin da auch eher ein Vertreter der "strengen" Linie - andererseits kann man ja auch sagen, wenn die Stufe im feuchten Keller ausblüht, ohne dass das beabsichtigt durch weitere Maßnahmen "getriggert" wird, ist es auch natürlich ....
Einen erklärenden Zusatz im Bildtext sollten solche Stücke/Bilder aber in jedem Fall haben!
ga
oli

Online stoanklopfer

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Re: Covellin
« Antwort #3 am: 14 Jan 26, 16:43 »
Frage ist nun für mich, ob diese Mineralisation hierhin gehört, da sie ja keine natürliche Bildung mehr ist?

Das müsste natürlich erst nachgewiesen werden.

Offline marc-r

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Re: Covellin
« Antwort #4 am: 14 Jan 26, 19:17 »
formal ist der Einwand berechtigt - ich habe hier nur auf eine Bewertung rein auf dem optischen Eindruck der abgebildeten Mineralbildung geurteilt.

Dennoch bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass es sich um nach dem eigentlichen Fund gebildete Covellin (und andere CuS-)-Ausblühungen handeln müsste.
Die abgebildeten feinen, plustrigen Kristallaggregate sind zumindest mir nicht als "natürliche" Bildungen bekannt (d.h. der von mir auf Halden gefundene Covellin ist dicht und niemals so freistehend), sondern nur als nachträgliche Bildungen während der Lagerung der Minerale in Kisten/Kartons bei vorhandener Luftfeuchte.

Zudem sei auf die gerade bei dem o.a. Beispielbild sehr gut erkennbaren weiteren typischen Ausblühungen hingewiesen (Sekundärbildungen aus eisenhaltigen Sulfiden).