Fossilien / Fossils / Fósiles > „Saurier“ und Reptilien allgemein / Dinosaurs and other reptiles
Dino-Sterben - doch andere Ursachen ..
Waidler:
Aktuelle Ausgabe von diesem Monat ... .
Gx Waidler
mkannenberg:
habe den aktuellen artikel nicht gelesen, weiß deshalb nicht was drin steht.
aber wer sagt denn, dass die tiere mit einem mal ausgestorben sind? kann doch auch zehn- oder gar hundertausend jahre gedauert haben. so ein meteorit hat lokal sofortige auswirkungen, global kann das aber etwas länger dauern. wieso sollte der meteorit die gesamte erde verdunkelt haben, wenn doch überall winde sind, die auch noch in verschiedene richtungen wehen? mit der zeit verteilt sich das ja dann.
es ist schwer, alles genau zu rekonstruieren.
marco
Erik:
Hallo,
ich weiß nicht was in dem Spiegel- Artikel stand, aber es scheint wohl so zu sein, daß das Aussterbeereigniss nicht alleine auf einen Meteoriten zurückzuführen ist, viel gravierender waren wohl vulkanische Äktivitäten, die zu den Dekkan-Trapps in Indien führten..
Die Dinos lagen also sozusagen schon auf dem Sterbebett und der Meteorit hat ihren Abgang nur beschleunigt... ;D
Man hat auch ähnliche Vulkanfelder wie die Dekkan-Trapps in Sibirien entdeckt, die vor vermutlich rund 250 Millionen Jahren aktiv waren - zeitgleich mit dem größten Massenaussterben der Erdgeschichte am Ende des Perm!
Gruß, Erik
Goldschnecke:
Hallo alle zusammen.
Die ganzen Theorien sind ja schön und gut,
aber bis jetzt weiß kein Mensch wie sich der Einschlag eines so großen extraterestischen Körpers auswirkt.
Es weiß auch keiner wie sich so ein Trapp- Vulkanismus auswirkt.
Man kann nur das untersuchen was davon übrig geblieben ist.
Wenn beide Ereignisse solch Verheerende Wirkung haben, warum haben dann so viele Familien (Mamalia, Aves, Sphenodotier...)Überlebt?
Viel Spaß beim grübeln, Sascha.
Uwe Kolitsch:
Nach den allerneuesten Beweisen und Erkenntnissen (z.B. sehr überzeugend vorgetragen auf der DMG-Tagung in Karlsruhe 2004 von Vincent Courtillot) sind die allermeisten, wenn nicht alle, der bisher bekannten Massensterben (ca. 9, soweit ich mich jetzt erinnere) auf die Flutbasalte zurückzuführen, die jeweils auf verschiedenen Kontinenten ausflossen. Der Einfluß des KT-Impakts war, so die Schlußfolgerung, nicht dominierend.
Uwe Kolitsch
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