Update:
https://burgenland.orf.at/stories/3339029/Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat an mehreren Orten im Bezirk Oberwart eine massive Belastung mit krebserregenden Asbestfasern festgestellt. Aus Sicht des Landes Burgenland besteht keine akute Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Das Land kündigte Luftmessungen an.
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Greenpeace kritisiert späte Sperre von Steinbrüchen
Stammen dürfte das belastete Material aus Serpentinit-Steinbrüchen in der Region. Dass dort asbesthaltiges Gestein abgebaut und verkauft werde, sei den Behörden und der Politik seit Jahrzehnten bekannt, kritisierte Greenpeace. Dennoch seien vier Steinbrüche erst Anfang Jänner gesperrt worden – mehr dazu in Vier Steinbrüche bleiben weiter geschlossen.
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Schon 2008 habe einer von ihnen asbestbelasteten Streusplitt zurückrufen müssen. Dennoch hätten die burgenländischen Behörden den Abbau weiter genehmigt und Erweiterungen erlaubt. „Es ist schockierend, wie die Behörden hier über Jahrzehnte versagt haben“, betonte Stadler. Denn asbesthaltige Material sei über Jahrzehnte in Steinbrüchen abgebaut und als Streusplitt, Schotter, Sand und Asphalt in Umlauf gebracht worden. Deshalb sei davon auszugehen, dass weite Teile der Straßen, Bankette und Feldwege sowie Schotterfundamente im Umkreis hochgradig mit Asbest verseucht seien, meinte er.
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