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Autor Thema: 'Rückenmineral' - wer kannte den Begriff auch noch nicht oder kannte ihn doch?  (Gelesen 4672 mal)

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Offline McSchuerf

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Hallo ich verweise auf folgende Diskussion im Atlas und stelle mal zur Abstimmung folgende Frage:

Wer hat den Begriff 'Rückenmineral' schon mal gehört oder davon gewusst?

http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Mansfelder%20Mulde/Mineralien/Discussion

Mir ist nur bisher der Begriff 'Ozeanischer Rücken' bekannt gewesen...auch Primärmineral, Sekundärmineral, Schlackenmineral u.v.a. aber 'Rückenmineral' ..das findet man auch in der gesamten Google-Suchmaschine nicht.. :-\ ::) ... sehr merkwürdig trotz inzwischen einleuchtender Erklärung im bzw. zum Artikel 'Mansfeld' .. ???

Gruß Peter
« Letzte Änderung: 22 Oct 05, 22:13 von McSchuerf »

Offline McSchuerf

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Danke für Abstimmung. Dann war ich also nicht der Einzige! :)

Offline Erik

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Ich kopier die Erklärung nochmal hier herein: ;)

...sind alte Begriffe aus der Lagerstättenkunde die aber wohl nicht so gebräuchlich/bekannt sind. Als "Rücken" werden nesterartige Anreicherungen oder gangartige Vorkommen von v.a. Kobalterzen bezeichnet die im Kupferschiefer auftreten. Sowas gibt es eben im Harz, aber auch bei Richelsdorf und auch im Spessart (Bieber). Wird meistens nicht nur "Rücken" sondern "Kobaltrücken" genannt - unter dem Stichwort läßt sich auch bei Google zwar nicht viel, aber immerhin etwas finden. Unter anderem auch Literatur -> ist also schon 'ne "seriöse" Bezeichnung...

Woher der Ausdruck "Rücken" stammt weiß ich nicht, wäre aber mal interessant herauszufinden..

Gruß, Erik


Offline Robin

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Hallo,

Ich kannte es aus dem Buch "Mineralfundstellen Ostharz und Lausitz" von Vollstädt et al.
.. da übrigens auch in Zusammenhang mit Mansfeld.

Gruß Robin

Offline McSchuerf

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aha..danke an Erik und Robin.. :D

Gruß Peter

Online wolfi

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Servus alle,
der Begriff ist mir noch nicht untergekommen...
Servus + Glück auf
Wolfi

Offline giantcrystal

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Wird übrigens auch in anderen Kupferschieferrevieren gebraucht : beispielsweise die bekannten Kobaltrücken von Schweina / Glücksbrunn im westlichen Thüringen

Die Bezeichnung könnte daher stammen, das Rücken immer mineralisierte (Baryt, Co - Ni - Pb - Cu Minerale), mehr oder minder steilstehende Störungen im Kupferschiefer sind. An diesen ist das ansonsten flachliegende Kupferschieferflöz meistens verschleppt, d.h. tektonisch nach oben oder unten verbogen. Kommt nun der Bergmann beim Stollenvortrieb in die Nähe einer solchen Störung, dann biegt sich das Flöz zu einem Rücken.

Glück Auf

Thomas

Offline Moni

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Hi Peter,

habe Dir noch eine Erklärung in der Lexikon-Diskussion geliefert.
Kann man mal sehen, wie Du einzelne Beiträge inhaltlich "auseinander nimmst"  ;D ;) Gut so.

Ansonsten dürfte zwischenzeitlich ja bereits alles geklärt sein oder?

Lieben gruß Moni
 

Offline McSchuerf

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Hallo Moni,

ja , danke. Alles jetzt zu meiner Zufriedenheit geklärt. :)

Gruß Peter

 

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