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Gegen was ist Arsen reistent

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Axinit:
Hallo allerseits,

Arsen ist kein Metall im gelaeufigen Sinn und verhaelt sich deswegen chemisch auch deutlich anders. Arsentrichlorid wird daher eben ueblicherweise nicht durch Behandeln von Arsen mit Salzsaeure hergestellt und ist auch keine ionische Verbindung wie Kochsalz oder Flusspat.

Ich bin mir zu 99 % sicher, dass elementares Arsen und verduennte Salzsaeure (5 % HCl, max. 10 % HCl) nicht miteinander reagieren, bzw. dass der Calcit viel schneller weggeloest wird als eine eventuelle Reaktion des Arsens erfolgt. Dies soll nicht heissen, dass elementares Arsen auch nach langem Kontakt (Monate, Jahre oder laenger) mit Luft und Wasser unveraendert bleiben muss.

Auch wuerde ich mir wegen der moeglichen Entstehung von Arsenwasserstoff nicht zu viele Sorgen machen, da Deine Probe vermutlich doch klein ist und Du sicher nicht in der Kueche oder im fensterlosen Keller arbeiten willst.

GA

Axinit

P.S.: Sollte die Frage nach wie vor von Wichtigkeit sein, bin ich gerne bereit einen Test zu machen (an synthetischem Arsen) und das Ergebnis hier mitzuteilen.

Philip Blümner:
Hallo,
vielen Dank, Axinit!

Ja, das hätte ich eh im Freien gemacht. Wenn man den freigelösten Arsen in einem
Döschen luftdicht aufbewahren würde, würde man ihn so doch erhalten können, oder?

Axinit:
Hallo Slugslayer,

iam Wichtigsten ist es sicher, das behandelte Syueck gut zu waessern und anschliessend sorgfaeltig zu trocknen. Ob der "Luftabschluss" so viel bringt wage ich nicht zu beurteilen.

Viel Glueck einstweilen und die Schutzbrille nicht vergessen !

Axinit

scheidewasser:
Hallo Slugslayer,

Arsen (As)  löst sich nicht in Salzsäure.

- zum einen habe ich ein filigranes As-Aggregat auf Quarzkristallrasen in meiner Sammlung, welches aus einem Calcitgang heraus gesäuert wurde (muß ja mal einer gemacht haben, hab`s so gekauft).

und

- zum anderen, aus der Literatur: "As wird von Wasser, alkalischen Lösungen oder nichtoxidierenden Salzsäure nicht angegriffen."
(Harry H. Binder - Lexikon der chemischen Elemente)

Das Nichtoxidierend ist denke ich hier das Zauberwort, denn mit z.B. Wasserstoffperoxid reagiert As "wie die Sau". Auch Salzsäure mit Zink-Granalien mag es nicht besonders (reduzierende Umgebung - Freisetzung von giftigem Arsenwasserstoff)

Viele Grüße
scheidewasser

Krizu:
mit dem Nichtoxidierend sehe ich genau so:

2As + 3H2O2 -> As2O3 + 3H2O ->  2 HAsO2 (?) arsenige Säure + H2O

Irgendwie sieht die Arsenige Säure von der Formel doof aus, aber ich habe auch jetzt keinen Bock mehr auf Chemie  :-\

MfG

Frank

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