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Autor Thema: Schleifen mit Winkelschleifer  (Gelesen 19881 mal)

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Offline Andreas-

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Schleifen mit Winkelschleifer
« am: 08 Nov 05, 21:41 »
Hier einige Bilder vom letzten Wochenende, als ich erstmals meinen Naßwinkelschleifer getestet habe.

Mittels Klettverschluß wird ein Schleifpad mit Diamanten befestigt. Das Schleifen erfolgt mit unterschiedlichen (Diamant)körnungen. Durch besonders feine Körnungen kann das Polieren ersetzt werden.

Ich verwendete folgende Körunungen: 50-100-150-300-500-800-1000-1500-3000. Damit erzielt man einen Spiegelglanz. Allerdings wäre noch ein Schleifgang mit noch feinerer Körnung oder eine Bearbeitung mit einer Filzscheibe und Polierpulver erforderlich um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Hat von euch schon jemand Erfahrung mit einem Naßwinkelschleifer???

Offline Andreas-

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #1 am: 08 Nov 05, 21:43 »
Bilder:
« Letzte Änderung: 05 Jul 13, 13:11 von oliverOliver »

Offline holzopal

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #2 am: 08 Nov 05, 21:53 »
hi Andreas,

cool, das ist klasse, richtig für hausgebrauch. was ist der winkelschleifer für ein fabrikat und was kostet der (und die schleifpads - ich nehme an die sind nicht wirklich preiswert, oder?)

gruß Burkhard

Offline Bernd G

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #3 am: 08 Nov 05, 23:28 »
hallo, wenn ich das sehe denke ich du brauchst noch einen friesennertz  ;D ;D ;D
aber spaß bei seite, ich habe auch noch nicht die passende methode gefunden wie man gut und günstig hölzer bearbeitet. also für alles offen. gruß bernd

Offline Andreas-

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #4 am: 09 Nov 05, 18:16 »
Hallo,

der Winkelschleifer ist von "Flex" genaues Fabrikat weiß ich gerade nicht; wenn es dich interessiert kann ich aber nachsehen. Das Lieferprogramm ist unter www.hartner.at abzufragen (link auf flex). Gekostet hat das Stück ca. 430,- Euro. Allerdings ohne jedes Zubehör. Die Schleifpads hätten ca 60-70 Euro pro Stück gekostet (also sehr viel - um es zurückhaltend zu sagen) Die Pads hat mir daher ein Freund aus Asien bestellt, dort sind sie wesentlich billiger.
Allerdings bräuchte man für den letzten Schliff noch eine Filzscheibe für den Winkelschleifer. Die hätte EUR 70- gekostet (eine Filzscheibe mit einfachem Gewinde und ca. 12 cm Durchmesser). Das nenne ich Wegelagerei!!! Ich werde mal schauen, ob man die auch zu einem vernünftigen Preis bekommt.

@Bernd: Ja es war etwas kalt. Vorallem da man rasch naß wird und das bei ca 8 Grad!

lg
Andreas

Offline Ruppi

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #5 am: 09 Nov 05, 18:46 »
Hallo Andreas,
schöne Sachen machst Du da...!
Mich würde noch interessieren welche Stromversorgung Du an Deiner Flex verwendest?

Schöne Grüße
Ruppi

Offline Stone Women

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #6 am: 09 Nov 05, 18:53 »
Kleiner Tipp zum Geld Sparen ;)

www.westfalia.de    Da gibts die Flex Produkte auch ..... etwas günstiger :D

Rosi
« Letzte Änderung: 20 Mar 13, 17:51 von oliverOliver »

Offline Andreas-

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #7 am: 09 Nov 05, 19:01 »
@ Ruppi: Einfach an die ("normale") Steckdose anstecken. Am Kabelansatz des Winkelschleifers ist noch ein besonderer Sicherheitsschalter angebracht. Ich vermute wg der besonderen Gefahr durch das Naßschleifen (?). Ich bein aber kein Experte in dem Bereich.


@Rosi: Ich hoffe doch nicht, dass es meinen Naßwinkelschleifer auch billiger gegeben hätte.  8) >:(  Ich sehe lieber nicht nach.. ;)

Offline holzopal

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #8 am: 09 Nov 05, 21:40 »
Halllo Andreas,

oh das sind ja schmerzhafte Preise. Die Maschine will ich ja mal sogar noch durchgehen lassen für den Preis, aber die Pads (und auch die Menge an verschiedenen Körnungen die man benötigt) das tut weh. Aber das Ergebnis ist den Bildern nach doch recht ordentlich.

Bei 8° sieht das nicht wirklich gemütlich aus, das kann ich mir denken. Zur Feuchteentwicklung: Vielleicht würde an deinem Schleiftisch ein vorne senkrecht -leicht schräg zum Tisch geneigt- angebrachtes Brett helfen, das das Wasser nach unten ableitet. Unter dem Brett könnte man sich mit einem derben Stück Plastikfolie helfen, daß die Beine einigermaßen trocken bleiben. Ein Teil des vernebelten Wassers wird sicher trotzdem nach oben wandern, aber was durch die Rotation der Scheibe seitlich weggeschleudert wird könnte man mit so einer Vorrichtung zumindest zum Teil abfangen. Du müßtest dann die Maschine nicht mehr zum Körper halten (wie du es getan hast), sondern quer dazu (weil ja das Brett im Weg wäre).

In D scheint es die Maschine etwas billiger (sorry!) zu geben (um das genau zu eruieren müßte man natürlich die genaue Typenbezeichnung kennen). z.B. hier
http://shop.naturstein-netz.de/okwerkzeugservice/k007u003s001.htm

Gruß Burkhard

Offline Krizu

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #9 am: 09 Nov 05, 21:53 »
Hallo,

geh mal zum nächsten Steinmetz. Die schleifen bei Bedarf die Sichtkanten an Treppen usw. nach. Gleiche Methode, aber SiC-Pads.

Mfg

Frank

Offline Andreas-

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #10 am: 10 Nov 05, 05:36 »
Hallo, ich habe gerade die Rechnung gefunden. Er hat EUR 414,- gekostet. Type: LW 1503S - ich glaube er entspricht in etwas der lw 1703S (der hat etwas mehr watt ist dafür etwas schwerer).
Der Preis dürfte aber in etwa gleich sein, da es sich bei http://shop.naturstein-netz.de/okwerkzeugservice/k007u003s001.htm um Nettopreise handelt.

Die Pads sollte man aber aus dem Ausland übers Internet bestellen, da gibt es sie wesentlich billiger. Der Nachteil bei dieser Schleifmethode ist, dass es durch die Diamanten mitunter zu Kratzern kommen kann, die man dann nur mühsam wegbekommt. Bei den Stücken die ich bearbeitet habe, muß ich mehr als die Hälfte nochmals nachbearbeiten und tw wegen den Kratzern nochmals mit 50/100 Körnung beginnen. Aber ich bin eben noch ein Anfänger....

Offline holzopal

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #11 am: 10 Nov 05, 11:20 »
Ups, nicht gründlich genug hingeschaut, das mit den Nettopreisen hab ich übersehen, weil ich mit google direkt auf die Seite gekommen bin.

Ich hab ja keine Ahnung vom maschinellen Schleifen, aber können abgelöste Diamanten von einem Pad tiefere Kratzer verursachen als die, die noch fest eingebunden sind? Immerhin ist es ja dieselbe Körnung!

Nur als Frage, könnte es ev. sein, daß Deine Zwischenreinigung vielleicht nicht gründlich genug war und somit Diamanten von einer der vorhergehenden Körnungen noch in irgendeiner Ritze saßen und dann die Kratzer verursacht haben könnten? Da reicht ja schon ein einziger.

Grüße Burkhard


Offline Krizu

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #12 am: 10 Nov 05, 11:32 »
Ich hab ja keine Ahnung vom maschinellen Schleifen, aber können abgelöste Diamanten von einem Pad tiefere Kratzer verursachen als die, die noch fest eingebunden sind? Immerhin ist es ja dieselbe Körnung!

Ja, das geht!
Wenn der Diamant gebunden ist, schneidet nur die Spitze, du bekommt eine relativ blanke Fläche. Erst wenn die Bindung durch die Bildung einer - für den Prozeß wichtigen - Tasche hinter dem Diamanten so stark geschwächt wird, dass der abgenutzte Diamant rausfallen kann, darf er wirklich fallen. Dann kommt meist ein Neuer an anderer Stelle zum Einsatz. Wenn jetzt aber aufgrund einer schlechten Bindung ein Diamant direkt rausfällt kann er mit dem vollen Durchmesser abrollen. Das sind dann nach der Politur "Traktrorspuren" = zweireihige Taumelbewegungen. Die können aber auch durch Ausbrüche kommen. Das sind dann aber meist kürzere, dicke Monster.

Aber Sauberkeit ist das A&O! Neben dem Schleifmaterial. Hier ist nicht nur die PArtikelgröße, sondern auch die Partikelgrößenverteilugn wichtig!

MfG

Frank

Offline holzopal

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #13 am: 10 Nov 05, 12:54 »
Hallo Frank

das hieße aber dann daß die Bindung der Pads nicht so gut ist? Oder kann man da auch Bedienungsfehler machen, die zur Ablösung von Diamanten führen? Ich meine natürlich keine groben Fehler, das läge ja auf der Hand, sondern kleinere wie leichtes Verkanten etc. Oder muß man damit immer rechnen?

Und meintest Du Ausbrüche am Pad oder am zu schleifenden Material?

Gruß Burkhard


Offline Krizu

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Re: Schleifen mit Winkelschleifer
« Antwort #14 am: 11 Nov 05, 14:34 »
das hieße aber dann daß die Bindung der Pads nicht so gut ist? Oder kann man da auch Bedienungsfehler machen, die zur Ablösung von Diamanten führen? Ich meine natürlich keine groben Fehler, das läge ja auf der Hand, sondern kleinere wie leichtes Verkanten etc. Oder muß man damit immer rechnen?

Und meintest Du Ausbrüche am Pad oder am zu schleifenden Material?

Die Ausbrüche sind oft am Rand oder an Rissen im/am Material! Die Güte eine Bindugn merkst Du schnell am Verbrauch der Scheiben.

Wichtig ist Kühlung. Kühlung ist meist nur durch noch mehr Kühlung bei den Diamanten zu ersetzten.

In der Technik wird oftmals versucht, den Schliff so einzustellen, dass die Scheibe in der Mitte ansetzt und nach aussen schleift. Dann ziehst Du dir keine Bruchstücke rein. Mit Richtungsumkehr wird dann versucht beim nächsten mal snekrecht zum ersten Schliff zu schleifen.

Vielleicht hat jemand noch Tipps ???

MfG

Frank

 

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