Hi Kollegen

noch ein kleiner Nachtrag & eine Frage. Joachim hatte ja ziemlich am Anfang gefragt:
anhand des Bildes müsste es sich doch um einen Phragmocon handeln? oder täuscht das?
und Coen meinte:
Da meist der Venter erst auf der Wohnkammer "spinatumtypisch" mächtig wird, ist die Bestimmung sehr schwierig.
jetzt hab ich im Richter (1994) ein Foto gefunden (siehe Bild LINKS [aus RICHTER, 1994]) und es heißt im beschreibenden Text:
die Hälfte des letzten Umganges gehörte zur Wohnkammer
--> sieht man ja auch daran, dass die Lobenlinien aufhören (stimmts?) - So... bei meinem Pleuro gibt es 2 Auffälligkeiten:
1) das Material ändert sich ab der Stelle, die ich mit dem Pfeil im Bild RECHTS gemarkert habe - zur Öffnung hin ist teilweise Schale vorhanden und es ist alles ein wenig "blättrig" - nach dem Pfeil (zum Nabel hin) ist das Material schön homogen und auch die Färbung ist dunkler.
2) gibt es eine "Bruchstelle" - genau wo der Pfeil (RECHTES BILD) draufzeigt. Kann es sein, dass genau an dieser Stelle der Übergang von Wohnkammer zum Phragmocon ist? Ich habe einige Pleuros in Altdorf an der selben Fundstelle gefunden, die alle nur zum Teil erhalten waren. Nämlich fehlten immer die inneren Windungen. Könnte es sein, dass durch die Bruchstelle bei meinem Pleuro, das Phragmocon mit Sedimentmaterial ausgefüllt wurde und er deswegen (fast) komplett geblieben ist? Und wenn auch bei meinem Pleuro, die Hälfte der letzten Windung Wohnkammer ist - würde eswiederum doch für einen Pleuroceras hawskerense sprechen (wie Soenke meinte)
Ich weiß: ist alles hoch spekulativ - aber auch saumäßig spannend

Gruß
Reynold