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Autor Thema: epidot  (Gelesen 3570 mal)

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Offline wolfilain

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epidot
« am: 17 Nov 05, 20:10 »
Hallo

Jetz bin ich doch ein wenig verwirrt.

In einigen Büchern und Quellen steht epidot ist unlöslich in Säuren.
Aber in andren Steht löslich in HCl und HF.

Was wisst ihr darüber ?
bzw wie steht es bei euch in der literatur ?

Ich nehme ja irgendwie an das die untergruppen verschieden Reaktionsfreudig sind.
Das aber in einigen Büchern und Quellen absolut nicht beachtet wird.

Also : Klinozoisit (Eisenarm), Pistazit (Eisenreich), Piemontit, Allanit, Orthit
Und dann geht das ja noch weiter
Zoisit hat noch untergruppen : Thulit und Tanzanit

Grüße

Wolfilain

edit:
Ich frag auch weil ich beim herausätzen von epidot blaue kristalle im epidot gefunden habe.(oder sollte ich besser Pistazit sagen :-\)
« Letzte Änderung: 17 Nov 05, 21:55 von wolfilain »

Offline McSchuerf

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Re: epidot
« Antwort #1 am: 17 Nov 05, 22:27 »
Hallo wolfilain,  :)

also..Epidot ist laut meiner Löslichkeitstabelle (Lapis) schwer löslich in HCL (+); mittel löslich in HF ..
in anderen Werken wie z.B. dem Duda, .. heißt es, dass der Epidot in Säuren unlöslich ist und mit Wasser oder verdünnten Säuren gereinigt werden kann.

FAZIT: Im Prinzip 'so gut wie säureunlöslich', müsste es korrekterweise überall gleichlautend heißen .. ;)

Was die von Dir benannten Varietäten anbelangt; da gibt es sicherlich auch Unterscbiede; müsste ich aber auch erst näher recherchieren.. ;)

Gruß Peter

« Letzte Änderung: 17 Nov 05, 22:31 von McSchuerf »

Offline wolfilain

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Re: epidot
« Antwort #2 am: 17 Nov 05, 23:48 »
=)
Danke für die antwort.

Aber was meinst du wie sehr er in HCl löslich ist ?
Ich hatte mal eine Stufe in HCl und hatte den eindruck das es anfing den Epidot zu lösen.

hm im grunde könnnt ichs ja mal testen.

grüße wolfilain

Offline Erik

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Re: epidot
« Antwort #3 am: 18 Nov 05, 06:15 »

Ich konnte bisher noch keine Löslichkeit in HCl feststellen -  egal wie wie hoch die Konzentration der Säure war oder wie lange sie dort drinnen lagen (ich bin vergeßlich... ;))

Blaue Kristalle in Epidot? Klingt interessant!

Gruß, Erik

Offline wolfilain

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Re: epidot
« Antwort #4 am: 18 Nov 05, 22:26 »
Joa find ich auch interesant.
Ich hab erst gedacht ich hab mich verguggt weils nur kunstlicht war.
Aber sind wirklich ca 1 bis 2 mm  blaue große kristalle am epidot.
Kannse aber erst später mal ablichten.

Die Stufe ist noch im Säurebad bis der Calcit komplett weg ist.

greets

Offline McSchuerf

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Re: epidot
« Antwort #5 am: 19 Nov 05, 09:41 »
Zitat
Ich konnte bisher noch keine Löslichkeit in HCl feststellen -  egal wie wie hoch die Konzentration der Säure war oder wie lange sie dort drinnen lagen

... dem kann ich mich nur anschließen..ergo: Wenn sich unsere Lehrmeister in den Büchern uneins sind, selber ran, experimentieren bis zum Umfallen und unter Umständen dann bessere Bücher fabrizieren! ;D

Gruß Peter

Offline uwe

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Re: epidot
« Antwort #6 am: 19 Nov 05, 17:18 »
Hallo Wolfilain,

wo ist denn die Epidotstufe mit den blauen Kristallen her ?  Ist wirklich rätselhaft - zumal wenn die blauen Kristalle die Säurekur überleben.

Gruß
Uwe

Offline wolfilain

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Re: epidot
« Antwort #7 am: 19 Nov 05, 17:35 »
=)

Der Epidot ist aus Schlema von der 382 und mit Granat (Grossular) zusammen gewürfelt.
 
Naja *schmunzel* die Säurekur läuft mit essig.

Sind jetz auch noch nicht sehr viele zu sehen.
Grade mal 4 kristalle sind freigelegt.

grüße
wolfilain

Offline McSchuerf

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Re: epidot
« Antwort #8 am: 19 Nov 05, 18:29 »
Ich empfehle in diesem Falle (blaue unbekannte XX) eine umgehende Röntgenanalyse bei Uwe Kolitsch oder bei Günther Blaß!  ;)