Mineralien / Minerals / Minerales > Achate / Agates
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HeikoB:
Hallo Conny,
um welches Buch handelt es sich ?
Dies interessiert mich auch.
Gruß
Heiko
Conny3:
Hallo Heiko,
siehe folgendes Bild. Ich sah es 1990 in dem mir ausgeliehenen Buch Mineralfundstellen Bayern Bd.2 1977 auf S. 16 Tafel 2: Karneoldruse von Vogtendorf. Bildbreite 10 cm. Ich denke mal es handelt sich um Vogtendorf bei Kronach. Es gibt da wohl im Frankenwald noch ein Vogtendorf.
Durch dieses Bild bin ich auf die sehr ähnlichen Achate bei Euch aufmerksam geworden. Die Fundstelle kenne ich aber nicht.
Es ist dort auch noch ein schwarz/weiß Bild von der Fundstelle (Wald) als negatives Bsp. für den Zustand eines Fundpunktes angegeben:
S. 6 Abb.2: Wie eine Fundstelle nicht aussehen sollte: Vogtendorf (ohne weitere Erläuterung dazu im Text)
Gruß Conny
HeikoB:
Hallo Conny,
danke für die Hinweise ! Das Stück auf dem Bild kann schon von Vogtendorf sein, aber es sind auch
keine arkadenartigen schönen Bögen ausgebildet. Das Buch habe ich noch nicht in meiner Bibliothek.
Muß ich mir mal zulegen.
Sie doch auch mal auf meiner Seite nach (Vogtendorfer Stücke):
http://www.achatikas.de/index.php?go=Achatgalerie&Gebiet=Oberfranken&navi=6f8f846ed5a0927d7d8bd1a30d7e3c0f
Dort sind auch noch ein paar Vogtendorfer abgebildet.
Ja, Du hast recht, es gibt zweimal den Ort Vogtendorf im Frankenwald. Der bei Kronach ist schon
der richtige Ort.
Die S/W Abbildung von der verwüsteten Vogtendorf-Fundstelle kenne ich. Leider ein schlechtes
Beispiel...Löcher sollte man immer wieder schließen, will man dies vermeiden.
Du hast in Deinem Vortrag über die Genese der Arkadenachate im Internet berichtet, dass
auch Tang bei der Genese eine Rolle gespielt haben könnte ??
Ich habe im Internet gelesen, dass bei Vogtendorf eine submariner Vulkanismus stattfand.
Grüsse
HeikoB
Conny3:
Hallo Heiko,
das sind sehr interessante Achate auf Deiner neuen Seite (brauchen nur eine Weile bis die Bilder zu sehen sind - Dateien evtl. verkleinern?). Bei einigen der Vogtendorfer sind schon große Ähnlichkeiten mit den Schöngleinaern vorhanden. Werde Deine Seite mal bei meiner verlinken. Würde mich freuen, wenn Du das auch auf Deiner machen würdest. Bei der VFMG Weiden steht leider immer noch der alte T-Online Link bei den Achatseiten.
Das mit dem Tang (biogene Genese) wurde bei uns auch schon vor der Wende gleich nach der Entdeckung der Fundstellen (1980/1985) favorisiert, denn vulkanische Entstehung fällt bei uns definitiv aus. Die neusten Funde zeigen Malachitkeime an denen sich die Arkadenbögen aufbauten. Also muß es doch etwas mit den Fremdeinschlüssen zu tun haben (bei neuen Funden aus Zinna- das ist die bisher fehlende Lücke bei unseren Fundstellen in Ostthüringen).
Mal sehen was noch alles bei meinen "Forschungen" hier zutage kommt. Der neue Fundort Zinna ist sehr interessant und noch völliges Neuland. Im Juni stelle ich ihn mal beim Geraer Mineralienverein vor. Für die LAPIS wollte ich eigentlich schon vor einem Jahr mal einen Beitrag einreichen. Ich überlege aber noch angesichts neuster Dinge, die hier auch schon einmal besprochen wurden.....
Gruß Conny
HeikoB:
Hallo Conny,
ja, Du hast recht. Die Bilder auf meiner Seite bauen sich zu langsam auf. Da muß ich auf
jeden Fall noch etwas ändern. Die Verlinkung mit Deinen Seiten werde ich machen. Das
Puzzle um die Verbreitung der Karneolknollen setzt sich immer weiter zusammen.
Sorry, das auf unserer Vereinsseite noch Dein alter Link steht. Ich habe aber keinen direkten
Zugang zu unseren Seiten. Ich hoffe Berthold, unser Webmaster, findet die Zeit und um dies
schnell zu ändern.
Von Steinlein gibt es eine Abhandlung über den Buntsandstein Kronach/Bayreuth, kennst
Du die ?
Klingt sehr interessant mit den Neufunden aus Zinna. Bitte halte mich mal auf dem laufenden.
Der Kronacher "Bausandstein" läuft bei Bindlach aus.IIn Unterfanken sind sie verstreut in alten
Mainbetten und Kieswerken zu finden. Auch welche mit Festungsachat im Kern. Karl Scneider
berichtet in seinem Buch "Seltene Achate...." davon, ohne zu wissen, dass die Knollen aus
dem Kronacher Buntsandstein kommen. Wenn man nur rausfinden könnte, aus welchem Gebiet
sie genau stammen, das wäre eine Jahrhundertentdeckung !
Kannst Du mir etwas Rohmaterial /Hälften von den Fundstellen bei Euch (habe nur zwei Stück
von Schöngleina) besorgen. Im Gegenzug natürlich etwas von hier.
Ein Vereinsmitglied, Michael Marr hat Dolomit-Pseudomorphosen in den Knollen gefunden.
Dies hat er mir mal mitgeteilt. Diese habe ich aber persönlich noch nicht gesehen. Daher die
Annahme, dass sich die Hohlräume aus auflösenden Dolomitknollen bildeten.
Grüsse und ein schönes Wochenende !
HeikoB
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