@ Andreas: zu deinem fundortlosen, angeblich aus OÖ stammenden Holz (Antwort 12):
ähnliche Hölzer – zumindest was den intensiven Hell-Dunkel-Kontrast betrifft – gibt’s auch in Bayern, siehe etwa:
http://www.vfmg-weiden.de/achat/holz.htm (das 7. Bild von oben) – dort sind allerdings die dunklen Bereiche etwas heller als bei deinem Stück.
Ist aber nur als Vergleich gedacht, und soll
keinesfalls heißen, dass ich annehme, dass das deine aus Bayern stammen würde !!
edit / p.s. (25.10.2012):
@ Andreas-, zu AW #12 :
Weißt du mittlerweile schon, woher das gute Stück ist ? Würde mich interessieren !
Eventuell Trimmelkam, Sumpfzypresse ? (oder zumindest aus diesem Gebiet – OÖ Braunkohlerevier Innviertel / Hausruckviertel, bzw. aus diesen miozänen Schichten ?)
Vgl.:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.214983851900456.56617.214606828604825&type=3#!/photo.php?fbid=214989398566568&set=a.214983851900456.56617.214606828604825&type=3&theaterhttp://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,14962.0.html (--> IMG_3452)
Die botanische Fossilien führenden Schotter, Pelite und Flöze dieses Reviers (und ihrer Umgebung im Inn- und Hausruckviertel) gehören den sogenannten „Kohleführenden Süßwasserschichten“ an (deren jüngerer Abschnitt zur „Hausruckviertel-Gruppe“ zusammengefasst wird) und dokumentieren einen längeren Abschnitt innerhalb des Miozän:
1 - Trimmelkam-Flözgruppe (Kieselholz, Osmundites-Rhizome): Karpatium bis Badenium
2 - Munderfinger Schotter und Kohlen: (vermutlich) Sarmatium
3 - Kobernaußerwaldschotter (Kobernaußerwald-Fm) und
Hausruck-Kohle der Ampflwang-Fm (Xylit, Blätter und Früchte, verkieselte Osmunda-Rhizome, auch Kieselholz): Pannonium
4 - Hausruckschotter (Kieselholz): oberes Pannonium
Hier noch etwas
Literatur zu den OÖ (Hausruck-) Braunkohlenrevieren:
•
Masselter, T., 2001: Palynologie und organische Fazies kohleführender klastischer Sedimente des Hausruckgebietes. Diplomarb. Univ. Wien 2001.
•
Masselter, T. &
Hofmann, Ch.- Ch., 2005: Palynology and palynofacies of Miocene coal-bearing (clastic) sediments of the Hausruck area (Austria). – Geobios 38, 2005, 127-138.
•
Rupp, Ch., u. a., 2008: Geologische Karte der Republik Österreich 1 : 50000, Erläuterungen zu Blatt 47 Ried im Innkreis. Wien 2008.
(bes. 32 ff.)https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=047_Ried_im_Innkreis.pdf•
Weber, F. &
Weidinger, J. T., 2006: Die geologische Geschichte des Hausruck und seiner Kohle; in: Anita Kuisle (Hrsg.), Kohle und Dampf. Oberösterreichische Landesausstellung Ampflwang 2006. Linz 2006, 35-48.
•
Meller, B. (2007): Die Fazies der Braunkohle führenden obermiozänen Sedimente des Hausruck (Molassebecken, Oberösterreich) aufgrund paläobotanisch-paläoökologischer Untersuchungen. In: Arbeitstagung 2007 der Geologischen Bundesanstalt. Blatt 67 - Grünau im Almtal und Blatt 47 - Ried im Innkreis. Wien 2007, 113 ff. pdf:
https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=ATA_2007_113.pdf•
Groiss, R. (1989): Geologie und Kohlebergbau im Hausruck (Oberösterreichische Molasse). Archiv Lagerst.Forsch. GBA, 11, 1989, 167 - 178. pdf:
http://www.zobodat.at/pdf/ArchivLagerst-GBA_11_0167-0178.pdf• --> und jeweils dort zitierte !