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Autor Thema: Anwendung Mowital  (Gelesen 5003 mal)

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Offline SIR_ESME

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Anwendung Mowital
« am: 21 Dec 05, 14:20 »
Hallo!

Gestern habe ich Mowital B 30 H - Pulver bei kremer-pigmente bestellt und würde nun gerne wissen, mit welchem Lösungsmittel ich dieses am besten anwende und in welcher Konzentration.
Ich möchte es verwenden um Kupferschieferfossilien zu schützen und konservieren.

Vielen Dank schon mal im voraus.

Gruß Haiko

Offline Krizu

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #1 am: 21 Dec 05, 15:00 »
Hallo,

Mowital kenne ich nur aus der Tranmissionselektronenmikroskopie (TEM). Daraus wurden früher extrem dünne Trägerfilme gemacht.

Vielleicht findest Du per Google dazu eine Arbeitsanweisung.

MfG

Frank

Offline Krizu

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #2 am: 21 Dec 05, 15:03 »

Offline SIR_ESME

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #3 am: 21 Dec 05, 15:16 »
Hallo!

Danke für die Antwort. Ich dachte, daß nach den zahlreichen Empfehlungen dieses Mittels durch Profipräp schon jemand diesbezüglich Erfahrungen gesammelt hat.
Das Internet ist da entweder nicht ergiebig, oder die Infos sind gut versteckt. Auch das Produktblatt ist nicht wirklich hilfreich.
Davon abgesehen taucht in der Liste der Anwendungen auch keine "Fossilienbeschichtung" auf, so daß sich dort auch durchaus nochmal andere Mischungsverhältnisse empfehlen könnten. *Vermutung*

Gruß Haiko

Offline Profipräp

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #4 am: 22 Dec 05, 08:13 »
Hallo,     
ich nehm Mowital B 30 H als 5 Gewichts% Mowital mit 95% Aceton (wenn die Oberfläche schnell trocknen soll), oder statt Aceton Brennspiritus (wenn ich Knochen imprägnieren will, wo ein tieferes eindringen vorteilhaft ist). Für Säurebehandlungen nehm ich das Mowital B 30 HH  mit 10Gewichts%. Zum Mischen selber: Bis sich alles gelöst hat, muss man die Flasche immer wieder schütteln oder rühren (1-2 Tage), weil ein Rollenmischgerät hat ja keiner zu Haus (Damit gehts schneller)
Gruß
profipräp ::)

Offline SIR_ESME

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #5 am: 22 Dec 05, 08:46 »
Sehr schön!

Auf eine Antwort von der Korifee selbst wagte ich ja kaum zu hoffen  ;)
Ich denke ich werde eine 5% ige Lösung mit Spiritus herstellen.
Gibt es eigentlich Erfahrung zum Auftragen der Lösung mit einem Zerstäuber? Damit müßte doch eine recht gute Verteilung möglich sein, oder verdunstet das Lösungsmittel da zu schnell?

Gruß und Dank

Haiko

Offline Profipräp

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #6 am: 23 Dec 05, 10:05 »
 8)
Probiers einfach mal mit dem Zerstäuber. Hab ich selbst aber noch nicht gemacht
Gruß
profipräp

Offline SIR_ESME

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Re: Anwendung Mowital
« Antwort #7 am: 29 Dec 05, 17:41 »
Hallo!

Ich hoffe ihr hattet alle ein paar schöne Feiertage.

Jetzt zum Problem:
Ich muß sagen, daß ich von 5-%iger Mowitallösung in Spiritus in Verbindung mit Kupferschiefer recht enttäuscht bin. Ich habe die Lösung aufgetragen (Pinsel und Zerstäuber) und trocknen lassen. Nach dem Trocknen sah die Oberfläche schlimmer aus als vorher (überall weiße Stellen). Am Farbton des Schiefers hatte sich nichts geändert (wurde nicht dunkler). Nachdem ich kurz mit Aceton rübergewischt hatte, sah die Oberfläche wieder annähernd wie zu Beginn aus, aber keinesfalls besser. Tja.

Jetzt überlege ich einen Farbtonvertiefer zu probieren (Lithofin oder S35), frage mich jedoch, ob diese auch eine festigende Wirkung haben (da liegen einige "Brösel" auf der Platte, die auch da liegen bleiben sollen).

Zwischendurch habe ich noch etwas mit Epoxidharz (Zweikomponentenkleber) und Cyanacrylat (Sekundenkleber) herumexperimentiert. Die mit Sekundenkleber behandelten Stellen sahen fürs erste garnicht schlecht aus.
Ich habe überlegt, den Kleber mit Aceton etwas zu verdünnen und dann über die Fossilien zu geben. Hat jemand zufällig Erfahrungen im Umgang damit und kann zu- oder abraten.

Oder sonstige Ideen?

Gruß und Dank

Haiko

 

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