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Mineralienbestimmung

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Kay:
Hallo,

klar, dass die die REM-EDX und die Röntgendiffraktometrie die Methoden der Wahl sind.
Ich denke aber auch, dass die Spektroskopischen Methoden erwähnt werden sollten:
Infrarot-Spektroskopie und -Raman-Spektroskopie. Zu Raman: es gibt eine kurze Dikussion darüber im Mineralienatlas....
Die Rötgenfluorezen-Analyse ist auch bedeutend. Aber ich weiß nicht, ob diese heute oft für die Identifizierung
von unbekannten Substanzen eingesetzt  und welche Mengen benötigt werden.


Bis denne.

Kay

Krizu:
Hallo,

gerade bei der RFA als "Element nach Element"-Verfahren ist die Zeit eher ein Problem.
Auch sind Matrixeffekte (Eigenabsorption usw) schwieriger zu beherrschen. Menge eher im 10g Bereich  :(

Dann bleibt noch EBSD, eine Beugungstechnik im REM. Das mit der EDX ist dann für Nanogramm die Methode der Wahl.

Mfg

Frank

Moni:
Hallo Pattes,

Na da will ich mal die Infrotspectroskopie, kurz IR, beleuchten ...

Meine Mineralienbestimmung der Wahl, setzt jedoch penible Probenpräparation voraus und ohne Erfahrungen in der Spectrenauswertung sowie dicker Vergleichsbibliothek geht nichts.
Untersucht werden ca. 1-2mg Probematerial, d.h. einige Kristalle von der Stufe müssen entfernt werden und gehen für die Analyse drauf.

Einschränkend muß man wissen, daß nicht alle Mineralien im IR-Licht absorbieren. Schwermetalle, Sulfide und z.B. Fluorid erbringen kein vernünftiges IR-Spectrum.

Einen kurzen analytischen Ablauf mit Bildern habe ich hier irgendwo in einem Beitrag schon mal verfasst.
Wo? Aha, unter:     http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,907.30.html
ab Seite 3 da gehts los.


Herzliche Grüße Moni

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