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Carcharocles megalodon ? / Miozän
mkannenberg:
ich würde alle zähne eher carcharocles chubutensis zuordnen als zu carcharocles megalodon. kommen dort überhaupt carcharocles megalodon vor?
falls du dir nicht sicher bist, mit carcharocles sp. bist du erst einmal auf der sicheren seite.
marco
viennafossil:
Hallo Chlamys! ;)
Wenn ich mich nicht irre, bist du ja im Ottnangium des Mühl-und Innviertels unterwegs? Stammen die Zähne auch aus der Gegend?
Theoretisch können in diesen Schichten beide vorkommen, z.B. Plesching, Schultz beschreibt beide Arten. Chubutensis verschwindet in der österr. Paratethys allerdings mit Ende des Ottnangiums oder wenig später.
Ich stimme mit Marco zum Teil überein und zwar hat Chubutensis immer-wenn auch oft kleine-Nebenzähne. Und ist im Profil bei gleicher Höhe immer dicker und massiver als Megalodon. Wenn ich es auf den Bildern richtig sehe hat der Mitte oben und der links diese Nebenzähne, bei den anderen ist wirklich C. sp. das vernünftigste.
Ohne jetzt den genauen Fundort wissen zu wollen, könnte es sein, dass die Stücke auch aus älteren Schichten umgelagert sind? Die Chubutensis aus Prambachkirchen (Phosphoritsand) z.B.sind aus dem Egerium umgelagert und die Megalodons sind die autochtone Art. So könnten beide Arten gleichzeitig vorkommen.
Und für Marco, wenn er es liest: Megalodon gibt es in A bereits im untersten Untermiozän (Eggenburger Gruppe), unteres Burdigalium und vielleicht noch früher. Und natülich im Ottnangien.
Und dann noch was: es gibt auch namhafte Fischpaläontologen Z.B. Leriche (in der Arbeit über die Schweizer Molasse), die überhaupt nur C. megalodon kennen mit den Unterarten megalodon und chubutensis (also C.meg.meg. und C.meg. chub.). Das hilft uns zwar bei der ID nix aber zeigt schon die Problematik.
Hoffe ich konnte zur Verwirrung beitragen ;D
LG von der gefrorenen Donau Johannes
Chlamys:
Hallo
Nebenzähne sind an den ersten in der 1. und 2. Reihe deutlich sichtbar. Auch habe ich einige nicht abgebildete Wurzeln mit Nebenzähnen. Mich hat nur die schlanke Form der Zahnschmelzhülle des einzeln abgebildeten Zahns etwas irritiert.
Sie stammen alle aus der gleichen Schicht der Innviertler Grobsande aus dem Bezirk Schärding, ca 20 km südlich von Passau.
Chlamys
mkannenberg:
@viennafossil: habs gelesen :) :)
marco
Florian:
Hi chlamys,
schärding das ist ja fast mein Sammelgebiet :-) - ich sammel hat fast nur Mineralien - aber hin und wieder halt mal auch ein paar Zähne oder Bäume *grins* . Wenn du lust hast können wir ja mal zusammen was unternehmen - vielleicht kennst ja schon ein paar von den Bayerischen Zahnsuchern aus Niederbayern?
Gruss Flo
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