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Autor Thema: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs  (Gelesen 24879 mal)

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Offline Waidler

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Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« am: 30 Jan 06, 21:28 »
Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs ... weiß da jemand genauer Bescheid?

Wie verhält es sich auf den Flächen? Wird da wohl oder übel mehr sein?! Wenn ja wieviel mehr? Bitte schreibt mir alles ... ich bin für alles Dankbar!


Waidler

Offline Stefan

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #1 am: 30 Jan 06, 21:36 »
Diese Werte sind nicht umrechenbar wenn ich das richtig sehe.

Rockwell gibt die Eindringtiefe eines kegelförmigen Prüfkörpers aus Diamant wieder der mit definiertem Druck aufgesetzt wird, während Mohs die Ritzhärte wieder gibt. Härtere Materialien ritzen Weichere. Ich denke nicht, dass diese Verfahren umgerechnet werden können. Beim Rockwell Verfahren bekommt zudem die Elastizität des Materials eine Bedeutung.

Gruß Stefan

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #2 am: 30 Jan 06, 21:47 »
Ich glaube es gibt eine Umrechnung Vickers-Mohs, aber Details weiß ich nicht.

Siehe auch
http://en.wikipedia.org/wiki/Hardness
http://www.calce.umd.edu/general/Facilities/Hardness_ad_.htm

Offline Waidler

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #3 am: 30 Jan 06, 21:58 »
Danke!

Aber wie verhält es sich bei glatten Flächen? Das MUß mehr sein ...

Offline Stefan

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #4 am: 31 Jan 06, 00:03 »
Deine Fragestellung ist leider sehr unpräzise.
Könntest Du etwas genauer formulieren auf was es dir ankommt?

Gruß Stefan

Offline Waidler

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #5 am: 31 Jan 06, 16:49 »
na ja, mir bricht eben so mancher Diamantbohrer, wenn ich ihn ins Gestein jage ... auffallender Weise immer an kristallinen Flächen. Es währe nun von geldwertem Vorteil, drücken wirs mal so aus, wenn man da was "berechnen" könnte.  :-\

Waidler

Offline Methakos

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #6 am: 31 Jan 06, 16:56 »
Das hat nicht unbedingt mit der Gesteinshärte zu tun, sondern mit anderen Bedingungen.

Aber, wo bricht der Bohrer? Was zu ein Bohrer? Bohrkrone oder Gestänge gehen kaputt? Wo? Wann? Welche Gesteine bohrst du? Gesteinshärten sind nicht unbedingt mit der Härte von Mineralien gleichzusetzen.

Vielleicht wird er einfach zu heiss und verliert dadurch seine Festigkeit. Weiche Gesteine können gefährlich sein, weil sie den Bohrer regelrecht "verschmieren" und sich irgendwann nicht mehr drehen kann oder er dadurch einseitig belastet wird. Vielleicht verbiegt sich auch das Gestänge ein wenig und berührt immer wieder die Wand.

EDIT: Was meinst du mit Kristallinenflächen? Kristallflächen? Schieferungsflächen? Foliationsflächen? Schichtungsflächen? Welche Form hat Bohrkopf/Krone, wenn sie Brechen? Also welche Kronen brechen bei welchem Gestein und wann? Triffst du senkrecht auf diese Flächen oder eher schräg oder gar horizontal?
« Letzte Änderung: 31 Jan 06, 17:02 von Methakos »

Offline Krizu

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #7 am: 31 Jan 06, 19:57 »
Hallo,

du verwechselst Härte mit Nichtspaltbarkeit.

Ein Diamant ist sehr gut spaltbar, aber hart. Deswegen ist der natürliche Diamant beim ersten Schlag halbiert.

BTW: Die Mohsche Härte ist richtungsabhängig. So ist ein Saphir senkrecht zur C-Fläche doppelt so schnell zu schleifen, wie auf der c-Fläche. Beim Diamant gilt ähnliches. Da ist die Ausprägung in der Fläche bzgl. der Richtung sehr ausgeprägt.

MfG

Frank

Offline Waidler

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #8 am: 31 Jan 06, 22:23 »
ich hab mir die Bohrer unter dem Mikro mal genauer angesehen ... die sind alle ohne Besatz ... alles weg! Das einzige was etwas länger hält sind Zahnarztbohrer, aber die bekommt man ja nicht so ohne weiteres ... *grins*.

Werde mir nun doch wohl oder übel eine flüssigkeitsgekühlte Bohrvorrichtung anschaffen müssen ... mir laufen schon jetzt die Augen, wenn ich an den Preis denke!

Offline Methakos

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Re: Umrechnung Härtegrad Rockwell/Mohs
« Antwort #9 am: 31 Jan 06, 23:33 »
Wenn die Diamanten(???) alle weg sind, dann sind sie entweder herausgebrochen oder verbrannt. Also entweder wirken zu starke kräfte auf deinen borher ein, oder er wird einfach viel zu heiss. Diamenten sind zwar sehr hart, aber nicht die aller hitzebeständigsten. versuch es vielleicht mal mit einem anderen kühlmittel oder weniger umdrehungszahlen des bohrers.

 

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